Oral History Interview mit Herbert Rockenschaub - 2. Teil [Ausschnitt]
Katalogzettel
| Titel | Oral History Interview mit Herbert Rockenschaub - 2. Teil [Ausschnitt] |
| Titelzusatz |
Ehemaliger Krebspatient - Polizist - Biobauer - Unternehmer - Pensionist |
| Spieldauer | 00:03:34 |
| Mitwirkende |
Rockenschaub, Herbert [Interviewte/r]
Falkner, Maria Johanna [Interviewer/in] Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Datum |
2011.02.10 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Perg [Aufnahmeort]
|
| Schlagworte | Gesellschaft ; Medizin ; Natur ; Politik Österreich ; Interview ; Alltag ; Familie ; Gesundheitswesen und medizinische Versorgung ; Tod ; Handwerk und Gewerbe ; Landwirtschaft und Forstwirtschaft ; Medizin ; Krisen und Konflikte ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Österreich
Bundesland / Oberösterreich Kontinente / Europa |
| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e13-01246_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Auszug aus dem Interviewprotokoll
00:12:14 Krebsdiagnose?
Hat momentan sein ganzes Leben Revue passieren lassen, auch die schönen Erlebnisse, zentrale Frage, wie es weitergeht, nicht so sehr, wie es mit ihm selbst weitergeht, son-dern wie geht es weiter mit seiner erst vor vierzehn Tagen geehelichten Frau, hatte bereits in der Hochzeitsnacht Fieber, hat sich schon abgezeichnet, seine Frau hat immer zu ihm gehalten, seine Eltern haben sie am Anfang nicht wirklich akzeptieren können, weil die „Altlasten“ noch nicht abgearbeitet waren und weil es nach der Scheidung sehr schnell gegangen ist, Vorurteile der Eltern, die Eltern haben sie toleriert und waren freundlich bei der ersten Begegnung, „das wäre der Kathrin gegenüber unfair, wenn ich mich da jetzt vertschüsse“, „ich lehne die Chemotherapie ab, ich werde Biobauer“, „Chemie und Bio, das passt nicht zusammen“, „da sterbe ich lieber gesund“, er war psychisch nach außen hin stark, wollte den Ärzten und der Frau gegenüber nicht zeigen, wie schlecht es ihm geht, hat viel Kraft durch seine Frau bekommen
00:12:14 Krebsdiagnose?
Hat momentan sein ganzes Leben Revue passieren lassen, auch die schönen Erlebnisse, zentrale Frage, wie es weitergeht, nicht so sehr, wie es mit ihm selbst weitergeht, son-dern wie geht es weiter mit seiner erst vor vierzehn Tagen geehelichten Frau, hatte bereits in der Hochzeitsnacht Fieber, hat sich schon abgezeichnet, seine Frau hat immer zu ihm gehalten, seine Eltern haben sie am Anfang nicht wirklich akzeptieren können, weil die „Altlasten“ noch nicht abgearbeitet waren und weil es nach der Scheidung sehr schnell gegangen ist, Vorurteile der Eltern, die Eltern haben sie toleriert und waren freundlich bei der ersten Begegnung, „das wäre der Kathrin gegenüber unfair, wenn ich mich da jetzt vertschüsse“, „ich lehne die Chemotherapie ab, ich werde Biobauer“, „Chemie und Bio, das passt nicht zusammen“, „da sterbe ich lieber gesund“, er war psychisch nach außen hin stark, wollte den Ärzten und der Frau gegenüber nicht zeigen, wie schlecht es ihm geht, hat viel Kraft durch seine Frau bekommen