Oral History Interview mit Monika Kunze - 6. Teil [Ausschnitt]
Katalogzettel
| Titel | Oral History Interview mit Monika Kunze - 6. Teil [Ausschnitt] |
| Titelzusatz |
Zeitzeugin des Zweiten Weltkriegs - Sekretärin - Mutter - Hausfrau - Pensionistin - Witwe |
| Spieldauer | 00:01:45 |
| Mitwirkende |
Kunze, Monika Lucie Gertraude [Interviewte/r]
Heilingsetzer, Georg Christoph [Interviewer/in] [GND ] Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Datum |
2011.07.21 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Mondsee [Aufnahmeort]
|
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik ; Politik Österreich ; Interview ; Alltag ; Familie ; Arbeitsbedingungen ; Frauen ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Österreich
Deutschland, Deutsches Reich Sowjetunion USA - Vereinigte Staaten von Amerika Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland Bundesland / Salzburg |
| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e13-01712_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Auzug aus dem Interviewprotokoll
1:14:30 Als „Deitsche“ hatten sie es anfangs nicht leicht, wie sie sagten. Gab es echte Feindseligkeiten?
Man sah bei ihrer Frisur keine Ohren; die Leute sagten, sie habe keine Ohren mehr; die Art und Weise, wie die Leute schauten und taten, war es; direkte Anfeindungen gab es nicht, weil sie mit niemandem Kontakt hatte; später habe es sich eingerenkt; als sie im Touristenbüro war ging sie ins Café König; die alte Frau König habe sie sehr gut leiden können, sei nicht dumm gewesen; man habe zu ihr gesagt, sie müsse erst wieder reden lernen; Dr. Jörgner, Ehepaare; nach Überstunden im Büro, als sie bis nach 20 Uhr und sonntags arbeiten musste, noch ins Café; der Neid sei in so einem Ort wie Mondsee sehr groß; sie könne nichts dafür, dass sie auf Fotos gut aussehe; traute sich nicht, neue Sachen anzuziehen, weil sie keinen Neid erwecken wollte; blieb im Schrank hängen;
1:14:30 Als „Deitsche“ hatten sie es anfangs nicht leicht, wie sie sagten. Gab es echte Feindseligkeiten?
Man sah bei ihrer Frisur keine Ohren; die Leute sagten, sie habe keine Ohren mehr; die Art und Weise, wie die Leute schauten und taten, war es; direkte Anfeindungen gab es nicht, weil sie mit niemandem Kontakt hatte; später habe es sich eingerenkt; als sie im Touristenbüro war ging sie ins Café König; die alte Frau König habe sie sehr gut leiden können, sei nicht dumm gewesen; man habe zu ihr gesagt, sie müsse erst wieder reden lernen; Dr. Jörgner, Ehepaare; nach Überstunden im Büro, als sie bis nach 20 Uhr und sonntags arbeiten musste, noch ins Café; der Neid sei in so einem Ort wie Mondsee sehr groß; sie könne nichts dafür, dass sie auf Fotos gut aussehe; traute sich nicht, neue Sachen anzuziehen, weil sie keinen Neid erwecken wollte; blieb im Schrank hängen;