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Kreuz und Quer [2012.11.20]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kreuz und quer

Katalogzettel

Titel Kreuz und Quer [2012.11.20]
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Guggenberger, Christoph [Redaktion] [GND ]
Maimann, Helene [Gestaltung] [GND ]
Krenn, Barbara [Redaktion]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2012.11.20 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Religion ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DVD [DVD]
Signatur 12-09183
Gesamtwerk/Reihe Kreuz und quer

Information

Inhalt

Arik Brauer. Eine Jugend in Wien - Arik Brauer, geboren 1929, mitten im kältesten Winter des vorigen Jahrhunderts, hat seine frühen Jahre nicht nur, was das Wetter anlangte, unter extremen Bedingungen verbracht. Aufgewachsen im Arbeiterbezirk Ottakring, "wo das Leben sein wahres Gesicht zeigt", überlebte er als jüdisches Kind in Wien die NS-Zeit, wurde nach Kriegsende leidenschaftlicher Kommunist, Bergsteiger und Sänger und unternahm als Kunststudent weite Reisen mit dem Rad durch Europa und Afrika. Ein Film mit Arik Brauer, seiner Frau Naomi, seinen Töchtern Timna und Ruth, seiner Enkelin Jasmin und seinen Freunden Otto Schenk und Ernst Steinkellner.
Massel und Schlamassel - Warum erzählen die Juden so viele und gute Witze? Und was hat das mit der Religion zu tun? Der jüdische Witz nimmt ja praktisch alles aufs Korn: Die religiösen Vorschriften, die Liebe, die Familie, Verbotenes und verrücktes (genannt "Narrischkeiten"), ihre Namen, die Sprache, Fromme und weniger Fromme - kurz, alles, was das menscheliche Leben ausmacht. Sigmund Freud hat darüber ein erhellendes Buch geschrieben, aus dem sich entnehmen lässt, wie gut er über die Materie Bescheid wusste. Der jüdische Witz ist Überlebensstrategie und Lebensklugheit, und mit ein bissel Schmäh lässt sich das Massel herbeirufen und der Schlamassel überstehen. Oder, wie Friedrich Torberg sagte: "Lächeln ist das Erbteil meines Stammes".

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