Camouflage - Methode des Guerillakampfes der Maroons von Jamaica
Katalogzettel
| Titel | Camouflage - Methode des Guerillakampfes der Maroons von Jamaica |
| Spieldauer | 00:06:44 |
| Urheber/innen |
Zips, Werner [Wiss. Verfasser/in]
Manafi, Said [Gestaltung] [GND] Manafi, Said [Kamera] [GND] |
| Mitwirkende |
Österreichisches Bundesinstitut für den Wissenschaftlichen Film [Produzent]
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| Datum |
1989 [Produktionsdatum] 1990 [Erscheinungsjahr] 20. Jahrhundert - 80er Jahre 20. Jahrhundert - 90er Jahre |
| Ort |
Wien
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| Schlagworte | Gesellschaft ; Wissenschaft und Forschung ; Ethnologie ; Krisen und Konflikte ; Geschichtswissenschaft ; Wissenschaftlicher Film ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Jamaika
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19. Jahrhundert
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| Typ | video |
| Format |
VKAUhb [Videokassette, Umatic, HB] |
| Sprache |
Originalton |
| Signatur | Österreichische Mediathek, vx-02001_01_k02, vx-02001_01_k01 C 2281/11 |
| Medienart | MPG-Videodatei |
Information
Inhalt
„Aus der zeitgenössischen Literatur zur Sklaverei läßt sich die immense psychologische Wirkung der Kampfmethoden der Maroons auf die Sklavenhaltergesellschaft herauslesen. Der militärische Einsatz auf den karibischen Inseln, allen voran Jamaica, war bei den Soldaten der englischen Krone gefürchtet und wurde der Versetzung in eine Strafkompanie gleichgesetzt. Tropenkrankheiten wie Malaria oder Ruhr, Schlangenbisse und andere Unfälle im gefährlichen jamaikanischen Regenwaldgebiet bedrohten das regelmäßig nur kurze Leben der im Guerillakrieg unerfahrenen Engländer ebenso wie die Kriegslisten der schwarzen Rebellen. Perfekt getarnt vermochte nicht selten eine Handvoll Freiheitskämpfer einer ganzen englischen Kompanie eine empfindliche Niederlage zuzufügen. Nur mit Macheten bewaffnet, überraschten sie die häufig völlig erschöpften, unvorbereiteten Briten nicht selten durch eine blitzschnelle Attacke aus der Camouflage. Bis zur völligen Unkenntlichkeit mit einem Buschkleid getarnt, warteten sie an einer günstigen Wegstelle und trachteten danach, ihre Gegner mit einem Machetehieb zu köpfen, um wieder mit dem „Wald zu verschmelzen“, bevor die angegriffenen Soldaten zurückschlagen konnten.“ (Zeitschrift Wissenschaftlicher Film; Nr. 43; Jahr Dezember 1991; Seite 82)