Kreuz und Quer [2013.04.23]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kreuz und quer
Katalogzettel
| Titel | Kreuz und Quer [2013.04.23] |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Guggenberger, Christoph [Redaktion]
[GND
]
Krenn, Barbara [Redaktion] ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2013.04.23 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Religion ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Signatur | 12-09450 |
| Gesamtwerk/Reihe | Kreuz und quer |
Information
Inhalt
Die Glücksritter Gottes - Zocken für den guten Zweck
Begonnen hat alles mit dem Hobby zweier kartenspielenden evangelikaler Christen in Seattle, die sich mit Blackjack befassten. Da sie Casinos als "böse Institutionen" verachteten, machten sie sich einen Spaß daraus, diese um ihr Geld zu erleichtern. Die "christlichen Robin Hoods" fanden schnell weitere Mitglieder, die sich im Namen Jesu dem Kartenspiel verschrieben. Die christlichen Winningplayer haben sich schnell einen Namen gemacht und sind in den Glücksspieltempel nicht gern gesehene Gäste. Auch, wenn den kartenzockenden Christen das Leben schwer gemacht wurde - sie haben sich weiter dem Kartenspiel verschrieben - natürlich für den "guten Zweck". Regisseur Bryan Storkel hat das Blackjack Team aus Seattle sowohl bei der "Arbeit" als auch im privaten Leben begleitet.
Begonnen hat alles mit dem Hobby zweier kartenspielenden evangelikaler Christen in Seattle, die sich mit Blackjack befassten. Da sie Casinos als "böse Institutionen" verachteten, machten sie sich einen Spaß daraus, diese um ihr Geld zu erleichtern. Die "christlichen Robin Hoods" fanden schnell weitere Mitglieder, die sich im Namen Jesu dem Kartenspiel verschrieben. Die christlichen Winningplayer haben sich schnell einen Namen gemacht und sind in den Glücksspieltempel nicht gern gesehene Gäste. Auch, wenn den kartenzockenden Christen das Leben schwer gemacht wurde - sie haben sich weiter dem Kartenspiel verschrieben - natürlich für den "guten Zweck". Regisseur Bryan Storkel hat das Blackjack Team aus Seattle sowohl bei der "Arbeit" als auch im privaten Leben begleitet.
Gott allein genügt. Von der Freiheit hinter Klostermauern
Der Karmelitinnenorden St. Josef in Innsbruck lebt die Nachfolge Christi seit Jahrhunderten in strenger Kontemplation. Auch den engsten Verwandten ist der Eintritt in den geschützten Bereich der Klausur nicht gestattet, die einzige Möglichkeit des Kontakts besteht im dafür vorgesehen Besucherraum. Hier kann zu fixen Zeiten durch ein Gitter kommuniziert werden. Der geordnete Tagesablauf, die Gebetszeiten und die Selbstaufgabe, die Demut und die unerbittliche Arbeit an sich selbst sind unpopuläre Maßnahmen in einer Zeit in der Geld, Karriere, Konsum und lustvolle Erlebnisse das „intensive Leben“ garantieren. Die Herausforderung, die Regeln des Karmelordens zu achten und trotzdem ein filmisches Dokument über diese radikale Gemeinschaft aufnehmen zu können, wurde nur durch eine besondere Vertrauensbeziehung möglich. Die Karmelitinnen öffneten die Klausur um den Zusehern ein Geschenk zu machen: ihre Spiritualität und den wertvollen Einblick in eine Welt, in der äußerer Reichtum nichts und innerer Reichtum alles ist.
Der Karmelitinnenorden St. Josef in Innsbruck lebt die Nachfolge Christi seit Jahrhunderten in strenger Kontemplation. Auch den engsten Verwandten ist der Eintritt in den geschützten Bereich der Klausur nicht gestattet, die einzige Möglichkeit des Kontakts besteht im dafür vorgesehen Besucherraum. Hier kann zu fixen Zeiten durch ein Gitter kommuniziert werden. Der geordnete Tagesablauf, die Gebetszeiten und die Selbstaufgabe, die Demut und die unerbittliche Arbeit an sich selbst sind unpopuläre Maßnahmen in einer Zeit in der Geld, Karriere, Konsum und lustvolle Erlebnisse das „intensive Leben“ garantieren. Die Herausforderung, die Regeln des Karmelordens zu achten und trotzdem ein filmisches Dokument über diese radikale Gemeinschaft aufnehmen zu können, wurde nur durch eine besondere Vertrauensbeziehung möglich. Die Karmelitinnen öffneten die Klausur um den Zusehern ein Geschenk zu machen: ihre Spiritualität und den wertvollen Einblick in eine Welt, in der äußerer Reichtum nichts und innerer Reichtum alles ist.