Nuremberg - Nazis on Trial (1/2)
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Katalogzettel
| Titel | Nuremberg - Nazis on Trial (1/2) |
| Titelzusatz |
Hermann Goering 13,5 Kilometer - Erinnerungen von Xaver Neumeier |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ARD-alpha [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2013.10.03 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Faschismus und Nationalsozialismus ; Justiz und Rechtswesen ; Geschichtswissenschaft ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Englisch |
| Signatur | E52-00167_K01, E52-00167 e52-00167 |
| Medienart | Mediendatei |
Information
Inhalt
BBC documentary film series
13,5 Kilometer. Ein Film von Marcus Siebler. Der Film “13,5 Kilometer” sei gewissermaßen als Nebenprojekt zum Dokumentarfilm “13. Juni 1944″. Der Zeitzeuge erinnert sich an den “Todesmarsch” durch die Hallertau. Die Todesroute führte über Abensberg und Mainburg weiter nach Dachau: Marcus Siebler zeigte in seinem Dokumentarfilm “13,5 Kilometer” die Erinnerungen von Xaver Neumeier aus Hirnkirchen über einen Zug von KZ-Häftlingen durch seine Heimat. Er musste den “Todesmarsch” mit einem Pferdefuhrwerk auf 13,5 Kilometern begleiten und die Toten aufladen.
Rund 1 000 KZ-Häftlinge wurden im April 1945 vom KZ-Außenlager Hersbruck nach Dachau getrieben. “500 Leute waren für zwei Tage auf unserem Hof untergebracht”, erzählt Xaver Neumeier vor der Kamera. Um den Hof seien zehn Maschinengewehre postiert gewesen, damit niemand flüchten könne, die SS-Wachen hatten scharfe Hunde dabei. “Auf einen Häftling, der unterwegs Brennesseln abriss, um sie zu essen, hetzte man die Hunde”, erinnert sich Neumeier.
Die Leute im Dorf seien damals vom Ereignis so schockiert und auch verängstigt gewesen, dass sich niemand getraut habe, darüber zu sprechen. Als die Gruppe der ausgemergelten KZ-Leute weiterzog, musste sie der damals 14 Jahre alte Xaver Neumeier mit einem Pferdefuhrwerk begleiten und man merkt ihm im Interview an, wie nahe ihm die Erlebnisse auch heute noch gehen: “Bis Kirchdorf an der Amper musste ich mitfahren. 20 oder 22 Tote hatte ich nach der Strecke hinten auf dem Wagen.”
Rund 1 000 KZ-Häftlinge wurden im April 1945 vom KZ-Außenlager Hersbruck nach Dachau getrieben. “500 Leute waren für zwei Tage auf unserem Hof untergebracht”, erzählt Xaver Neumeier vor der Kamera. Um den Hof seien zehn Maschinengewehre postiert gewesen, damit niemand flüchten könne, die SS-Wachen hatten scharfe Hunde dabei. “Auf einen Häftling, der unterwegs Brennesseln abriss, um sie zu essen, hetzte man die Hunde”, erinnert sich Neumeier.
Die Leute im Dorf seien damals vom Ereignis so schockiert und auch verängstigt gewesen, dass sich niemand getraut habe, darüber zu sprechen. Als die Gruppe der ausgemergelten KZ-Leute weiterzog, musste sie der damals 14 Jahre alte Xaver Neumeier mit einem Pferdefuhrwerk begleiten und man merkt ihm im Interview an, wie nahe ihm die Erlebnisse auch heute noch gehen: “Bis Kirchdorf an der Amper musste ich mitfahren. 20 oder 22 Tote hatte ich nach der Strecke hinten auf dem Wagen.”