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Frankreich unter deutscher Besatzung (Teil 2)

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks zeit.geschichte

Katalogzettel

Titel Frankreich unter deutscher Besatzung (Teil 2)
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Sampigny, Serge de [Regie] [GND ]
Datum 2013.10.12 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Politik ; Dokumentation ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Zweiter Weltkrieg ; Besatzung ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-00176_K01, E52-00176 e52-00176
Medienart Mediendatei
Gesamtwerk/Reihe zeit.geschichte

Information

Inhalt

Was dachten die Soldaten der deutschen Wehrmacht von den Franzosen zwischen den Jahren 1940 und 1944? Und wie reagierten diese auf die fremde Besatzung? Die einzigartige Dokumentation von Serge de Samoigny, die aus exklusivem Material zusammengestellt wurde, betrachtet diese Zeit aus zwei sehr unterschiedlichen Blickwinkeln.
Drei Jahre ist Frankreich besetzt. Zunehmende Verfolgungen, Plünderungen, Hinrichtungen und Besetzungen auch der freien Zonen, vertiefen die Gräben zu den Besatzern. Der Blick der Franzosen ändert sich mit anhaltender Besatzung.
Sich durch das anständige Verhalten der Deutschen in Sicherheit wähnend und durch das Ausmaß der Niederlage entmutigt, tun sich die Franzosen auch nach einem Jahr Besatzung noch schwer, das Regime, das praktisch ganz Europa erobert hat, richtig einzuschätzen. So sind viele der Ansicht, die deutschen Soldaten machten einfach ihre Arbeit, ohne groß zu stören.

Angesichts zunehmender Plünderungen und Hinrichtungen von Geiseln als Antwort auf die gegen die Besatzungstruppen verübten Attentate öffnet sich allmählich eine tiefe Kluft zwischen Besatzern und Besetzten.
Die ausschließlich aus Privatbesitz stammenden Amateurfilme der Dokumentation bilden ein aufschlussreiches Gegengewicht zu der häufig zu sehenden Darstellung, die sich auf Schlachtfelder und politische Szenen konzentriert. Eine intensive Suche in Frankreich und Deutschland bei Privatleuten und Sammlern förderte mehrere Dutzend Filme zutage. Sie legen Zeugnis ab vom Alltag, von den Ansichten und Vorstellungen der Menschen jenseits der großen Ereignisse.

Der Unterstützung des Historikers Pierre Laborie, der die öffentliche Meinung unter dem Vichy-Regime erforscht, und Stefan Martens vom Deutschen Historischen Institut in Paris ist es zu danken, dass die Autoren der Filme und Fotos in Frankreich und Deutschland ausfindig gemacht wurden. Sie kommentieren ihre Aufnahmen und erklären, wie sie die Besatzung vor 70 Jahren erlebt haben.

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