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Hart aber fair - Diagnose Alzheimer: Mildes Wegdämmern oder Absturz ins Dunkel?

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Katalogzettel

Titel Hart aber fair - Diagnose Alzheimer: Mildes Wegdämmern oder Absturz ins Dunkel?
Titelzusatz Nachbesprechung von "Stiller Abschied" mit Chriatiane Hörbiger
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Plasberg, Frank [Moderation]
Fitz, Lisa [Diskutant/in] [GND ]
ARD [Sendeanstalt]
Datum 2013.10.14 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Medizin ; Diskussion ; Medizin ; Senioren ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-00210_K01, E52-00210 e52-00210
Medienart Mediendatei

Information

Inhalt

Gäste:
Dr. Oliver Peters (Oberarzt Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Charite Berlin; leitet die „Gedächtnissprechstunde" für Demenzkranke und forscht an einer wirksamen Therapie gegen Alzheimer)
Der Demenz-Spezialist an der Berliner Charité erklärt: Wir können Alzheimer bislang zwar noch nicht heilen. Doch wir können den Verlauf erträglicher machen. So können wir den Menschen zumindest ein bisschen die Angst nehmen.

Cornelia Stolze (Diplom-Biologin und Wissenschaftsjournalistin, Buchautorin „Vergiss Alzheimer! - die Wahrheit über eine Krankheit, die keine ist")
Die Diplom-Biologin und Wissenschaftsjournalistin ist skeptisch: Wenn Mediziner die Krankheit mit Medikamenten aufhalten wollen, ist der Erfolg meist mäßig. Dafür werden bei Ärzten die Karrieren und bei Pharmafirmen der Umsatz befördert.

Werner Hansch (Sportreporter, enger Freund des demenzkranken Rudi Assauer)
Der Sportreporter hat seinen demenzkranken Freund Rudi Assauer kürzlich besucht. Sein Eindruck: Rudi hat mich begrüßt wie immer, doch es war deutlich zu spüren, dass es mit ihm bergab geht. Ich kann jeden verstehen, der in so einer Situation denkt: nicht mit mir.

Lisa Fitz (Kabarettistin, ihre Mutter leidet an Demenz)
Die Kabarettistin erlebt seit drei Jahren, wie Geist und Verstand ihrer Mutter schwinden. Sie sagt: Ich bin dankbar dafür, dass die Krankheit nicht über Nacht kam. So konnte ich noch viele schöne Momente mit meiner Mutter erleben und musste sie nur langsam loslassen.

David Sieveking (Dokumentarfilmer, hat den Film „Vergiss mein nicht" über seine demenzkranke Mutter gedreht)
Der Dokumentarfilmer begleitete die letzten Jahre seiner demenzkranken Mutter mit der Kamera – und als Pfleger. Er weiß: Man möchte nach der Diagnose erst mal nur heulen. Denn anders als bei vielen anderen Krankheiten gibt es bei einer Demenz ja keine Aussicht auf Heilung.

Der Geist erlischt, der Körper lebt: Alzheimer und Demenz sind die Angst-Diagnosen im Alter. Aber danach geht das Leben weiter: Wie stark leiden die Kranken wirklich und was bleibt den Angehörigen? Der Talk direkt nach dem Fernsehfilm „Stiller Abschied" zum Thema Alzheimer.

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