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Kreuz und Quer [2013.10.22]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kreuz und quer

Katalogzettel

Titel Kreuz und Quer [2013.10.22]
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Krenn, Barbara [Redaktion]
Manninger, Helmut [Gestaltung]
Guggenberger, Christoph [Redaktion] [GND ]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2013.10.22 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Religion ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DVD [DVD]
Signatur 12-09851
Gesamtwerk/Reihe Kreuz und quer

Information

Inhalt

Mit Rucksack leichter werden
Pilgern liegt im Trend. Immer mehr Menschen machen sich auf den Weg, um aus dem Alltag auszusteigen, gewohnte Lebensweisen zu überdenken, für etwas zu bitten oder zu danken, ihre Sehnsucht nach Ruhe und Frieden zu stillen. Für die Bewohner und Bewohnerinnen der obersteirischen Stadt Judenburg hat das Pilgern schon eine lange Tradition. Im 16. Jahrhundert haben die Bürger und Bürgerinnen der Stadt ein Gelöbnis abgelegt, und damit ihren Dank für die Erfahrung von Erretung aus Not und die Bitte um Schutz ausgedrückt. Sie haben versprochen, dass sie fortan, alle drei Jahre von Judenburg ins kärntnerische Maria Waitschach und wieder zurück pilgern. 47 Kilometer zu Fuß - bei Tag und bei Nacht. Bis heute ist die Waitschacher Wallfahrt nie eine rein kirchliche Veranstaltung gewesen, sondern immer ein Wunsch und Anliegen der Judenburger Bürger und Bürgerinnen. Im vergangenen Juli sind rund 300 von ihnen wieder aufgebrochen. Unter ihnen auch der frühere Generalvikar der Diözese Graz-Seckau, Leopold Städtler. Seit den 1950er Jahren ist der heute 82-Jährige immer mit dabei gewesen und hat die 47 Kilometer zu Fuß zurück gelegt.
Der Marathonmönch
Der 31-Jährige ist Marathonmönch, ein Gyogia, wie die Asketen des buddhistischen Enryaku-ji-Ordens heißen. Vier Wochen lang hat ein Fernsehteam den Mönch bei seinen Läufen und in seinem Alltag begleitet und dabei eine Ahnung davon bekommen, wie strapaziös die buddhistische Askese ist.
In den nächsten drei Jahren will Hoshino Endo seine Laufstrecke auf 84 Kilometer pro Nacht steigern. Nach sieben Jahren wird er auf eine Gesamtstrecke von 38.000 Kilometer kommen. Selbst wenn er mit seiner Leistung jeden Athleten in den Schatten stellt, Hoshino Endo läuft nicht aus sportlichen Ambitionen. Was ihn antreibt, ist die Suche nach Erleuchtung. Über sich hinaus zu wachsen, seine eigenen Begierden abzulegen, und irgendwann ganz für andere da sein zu können, das ist das Ziel seiner Strapaze.

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