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Kreuz und Quer [2013.11.05]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kreuz und quer

Katalogzettel

Titel Kreuz und Quer [2013.11.05]
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Heller, André [Idee] [GND ]
Guggenberger, Christoph [Redaktion] [GND ]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2013.11.05 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Religion ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format ISO-Image [von-DVD]
DVD [DVD]
Signatur 12-03203
Gesamtwerk/Reihe Kreuz und quer

Information

Inhalt

Singen statt schießen
Was tun ein Rabbi, ein Imam und ein Priester miteinander? In Antakya, dem ehemaligen Antiochia, singen sie gemeinsam in einem Chor – und das unter der Leitung einer jungen türkischen Dirigentin. Der ‚Chor der Zivilisationen‘ versteht sich als multikulturelle Antwort auf die wachsenden religiösen und ethnischen Spannungen in der Region. Denn Antakya, einstmals die ‚Wiege des Christentums‘, liegt heute an einer der gefährlichsten Grenzen der Welt: der Grenze zu Syrien. Dort ist der Konflikt zwischen Sunniten, Aleviten und Christen zum Bürgerkrieg eskaliert. Im nahe gelegenen Antakya leben diese Gruppen nach wie vor friedlich nebeneinander. Doch die Spannungen nehmen auch hier zu, und der Syrien-Krieg droht sich auf die gesamte Region auszuweiten. Umso wichtiger ist es dem ‚Chor der Zivilisationen‘ ein Zeichen gegen Intoleranz und Gewalt zu setzen. Sunniten und Aleviten, Griechisch-Orthodoxe, Katholiken und Juden wollen beweisen, dass Vielfalt eine Bereicherung bedeuten kann. Im vergangenen Jahr wurde der Chor deshalb für den Friedensnobelpreis nominiert.
Zum Weinen schön, zum Lachen bitter.
Lieder jüdischer Emigranten
Die charismatische Schauspielerin Andrea Eckert gab Anfang Oktober 2010 im Wiener Jüdischen Museum einen Gesangs- und Rezitationsabend unter dem programmatischen Titel: "Zum Weinen schön, zum Lachen bitter". Die vielfach preisgekrönte Künstlerin vermittelt darin faszinierende Kabinettstücke jüdischer Dichter, Komponisten und Kabarettisten.
Begleitet wird Frau Eckert von drei Ausnahmemusikern: dem Pianisten und Arrangeur Florian Sitzmann (Söhne Mannheims), dem internationalen Gitarrenstar Kosho und dem erst sechzehnjährigen Wiener Ziehharmonika-Virtuosen Paul Schuberth.

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