95 Jahre Republik Österreich - Bundespräsident Heinz Fischer im Gespräch
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Wiener Vorlesungen
Katalogzettel
| Titel | 95 Jahre Republik Österreich - Bundespräsident Heinz Fischer im Gespräch |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Fischer, Heinz
[GND
]
Ehalt, Hubert Christian [GND ] ORF 3 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2013.11.21 [Sendedatum] 2005.05.11 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Funkhaus, Großer Sendesaal [Aufnahmeort]
|
| Schlagworte | Politik Österreich ; Geschichtswissenschaft ; Interview ; Zweite Republik ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-00386_K01, E52-00386 e52-00386 |
| Medienart | Mediendatei |
| Gesamtwerk/Reihe | Wiener Vorlesungen |
Information
Inhalt
Gut 95 Jahre ist es her, dass aus der k.u.k.-Monarchie die Republik Österreich entstand. Wichtige, ja entscheidende Identitätsmerkmale gehen Österreich verloren. Der Vielvölkerstaat und eine intellektuelle Kultur, die ihre Qualität vor allem aus der sprachlichen und ethnischen Vielfalt des territorial größten Reiches in Mittel- und Westeuropa bezogen hat, sind Geschichte. Das Nachleben der Monarchie, die Bürgerkriegserfahrung der Ersten Republik, die Kollaboration mit dem Nationalsozialismus, dessen erstes Opfer gewesen zu sein, die Österreicher bis in die 1980er Jahre behaupten, prägen die politische, die Alltags- und die Mentalitätsgeschichte in der Zweiten Republik. Seit den 1960er Jahren entsteht in ihr erstmals ein positiv konnotiertes Nationalbewusstsein, dessen Elemente wirtschaftlicher Aufstieg und ein Stolz auf Kunst- und Lebenskultur sind. Mit dem Fall des Eisernen Vorhanges rückt Österreich politisch, wirtschaftlich und kulturell wieder in das Zentrum Europas. So behandelt das Gespräch Hubert Christian Ehalts mit Bundespräsident Heinz Fischer eine Erfolgsgeschichte - mit retardierenden Momenten -, die aus dem "Staat, den keiner wollte" ein Gemeinwesen mit selbstbewussten Bürgerinnen und Bürgern und eine funktionierende Demokratie gemacht hat.