Österreich Box 1 (1896–1918)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Österreich Box 1896 - 1995
Katalogzettel
| Titel | Österreich Box 1 (1896–1918) |
| Titelzusatz |
Das Ende der Donaumonarchie |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Filmarchiv Austria [Herausgeber]
|
| Datum |
2010 [Jahr des Copyright] 20. Jahrhundert - 10er Jahre |
| Schlagworte | Film ; Dokumentarfilm ; Erster Weltkrieg ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Nummern |
9783902531582 [Produktnummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 13-01620 |
| Gesamtwerk/Reihe | Österreich Box 1896 - 1995 |
Information
Inhalt
Musste die Habsburgermonarchie untergehen? Die Zeit der gekrönten Häupter schien vorbei,
die sozialen, politischen und vor allem ethnischen Zerwürfnisse vergrößerten die Krise im
Inneren. Außenpolitisch verlor das "Imperium" unter Franz Joseph an Bedeutung.
Andererseits führten Verhandlungen zwischen den Völkern im Donauraum bisweilen zum
Interessenausgleich. Auch ökonomisch ließen sich innerhalb einer "globalisierten" Wirtschaft
gewisse Erfolge verbuchen. Eine wissenschaftliche und kulturelle Blüte verzeichneten
insbesondere die Metropolen. 1914 scharten sich die "Untertanen" noch einmal um "ihren"
kriegsbereiten Monarchen. Patriotismus und militärische Widerstandsfähigkeit
konterkarierten den weitverbreiteten Glauben, Österreich-Ungarn sei ein morsches und längst
verlorenes Staatsgebilde. Dennoch überforderte der Erste Weltkrieg sowohl die Regierung als
auch die Bevölkerung. Elend und Radikalisierung, die Haltung der Nationalitäten und der
gegnerischen Mächte ermöglichten oder beschleunigten den Zerfall des Reiches.
Die DVD zeigt den Widerspruch zwischen der gesellschaftlichen "Realität" und den
erhaltenen Filmdokumenten aus der Frühzeit der "Kinematographie", als die Bilder "laufen"
lernten.
die sozialen, politischen und vor allem ethnischen Zerwürfnisse vergrößerten die Krise im
Inneren. Außenpolitisch verlor das "Imperium" unter Franz Joseph an Bedeutung.
Andererseits führten Verhandlungen zwischen den Völkern im Donauraum bisweilen zum
Interessenausgleich. Auch ökonomisch ließen sich innerhalb einer "globalisierten" Wirtschaft
gewisse Erfolge verbuchen. Eine wissenschaftliche und kulturelle Blüte verzeichneten
insbesondere die Metropolen. 1914 scharten sich die "Untertanen" noch einmal um "ihren"
kriegsbereiten Monarchen. Patriotismus und militärische Widerstandsfähigkeit
konterkarierten den weitverbreiteten Glauben, Österreich-Ungarn sei ein morsches und längst
verlorenes Staatsgebilde. Dennoch überforderte der Erste Weltkrieg sowohl die Regierung als
auch die Bevölkerung. Elend und Radikalisierung, die Haltung der Nationalitäten und der
gegnerischen Mächte ermöglichten oder beschleunigten den Zerfall des Reiches.
Die DVD zeigt den Widerspruch zwischen der gesellschaftlichen "Realität" und den
erhaltenen Filmdokumenten aus der Frühzeit der "Kinematographie", als die Bilder "laufen"
lernten.