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Die Macht des Wissens: Sigmund Freud in Wien (1/6)

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Katalogzettel

Titel Die Macht des Wissens: Sigmund Freud in Wien (1/6)
Titelzusatz Natur.Wissen
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Mueller-Stahl, Armin [Moderation] [GND ]
Zeilinger, Anton [GND ]
Mühlberger, Kurt
Winckler, Georg [GND ]
Scholz-Strasser, Inge [GND ]
Datum 2014.01.15 [Sendedatum]
2005 [Produktionsdatum]
Schlagworte Wissenschaft und Forschung ; Medizin ; Portrait ; Dokumentation ; Universität ; Psychologie ; Wissenschaftspolitik ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-00630_K01, E52-00630 e52-00630
Medienart Mediendatei

Information

Inhalt

Universitäten gehören zu den großen Errungenschaften des alten Kontinents. Dennoch ist über ihr Entstehen und ihre Entwicklung wenig bekannt. Vor dem Hintergrund des viel diskutierten Aufbruchs zur "Wissensgesellschaft" führt Armin Mueller-Stahl in dieser Reihe durch eine Zeit- und Weltreise in die Geschichte und Gegenwart europäischer Universitäten.|Diesmal führt die Reise an die Universität nach Wien. Medizin und natürlich die Freudsche Psychoanalyse haben hier einen besonders hohen Stellenwert. Als Sigmund Freud die Universität besuchte, konnte er auf eine lange Geschichte seiner Alma Mater zurückschauen. Gegründet 1365 von Herzog Rudolf IV wurde die wichtigste habsburgische Lehreinrichtung in weiterer Folge schnell instrumentalisiert - von staatlicher wie von kirchlicher Seite. Moderne Forschung und Wissenschaft sind nicht gefragt, vielmehr erklärt man die Ausbildung von Staatsdienern zum Hauptzweck. Durch die Wiener Revolution von 1848, die von Studenten und Absolventen mitgetragen wird, kann der akademischen Freiheit endlich zum Sieg verholfen werden. Innerhalb kürzester Zeit wird die Universität nach Humboldtschem Vorbild neu organisiert. Das wissenschaftliche Niveau entwickelt sich rasant. Vor allem ein Student sticht heraus, der seinen Namen später einmal in einer Reihe mit Kopernikus und Darwin nennen wird: Sigmund Freud. Kaum an der Universität zu Wien in Medizin eingeschrieben, besucht er freiwillig die Vorlesungen des Philosophen Franz Brentanos und diskutiert mit jenem dessen Thesen über "empirische Psychologie". 1876 lernt er Joseph Breuer kennen, der ihn mit der Hypnose bei Hysterie bekannt macht. Aber noch sollten Jahre vergehen bis Freud und sein Domizil in der Berggasse 19 weltberühmt werden. Hier beginnt er über das Unterbewusstsein zu schreiben - der Siegeszug der Psychoanalyse als universelle Theorie ist nicht mehr aufzuhalten.

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