Karl Löbl - Erinnerungen an einen Unbestechlichen
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Katalogzettel
| Titel | Karl Löbl - Erinnerungen an einen Unbestechlichen |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Stadler, Clarissa [Moderation]
[GND
]
Löbl, Karl [Gefeierte Person] [GND ] ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2014.02.02 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Portrait ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-00706_K01, E52-00706 e52-00706 |
| Medienart | Mediendatei |
Information
Inhalt
Sein Urteil hatte Gewicht, denn es entsprang jahrzehntelanger, profunder Erfahrung und basierte auf Informationen aus erster Hand. Dass Karl Löbl ein ganz Großer des österreichischen Kulturjournalismus war, konnten selbst seine stärksten beruflichen Kontrahenten nicht leugnen. Seine präzise formulierte Kritik traf er schnell und punktgenau und hatte meistens damit Recht. Fasste er einmal ein Fehlurteil, so fiel ihm kein Stein aus der Krone, dieses wieder zu revidieren, denn in ihm ruhte ein ausgeprägter Sinn für Gerechtigkeit. Seine Tätigkeit war so vielfältig, wie sein unermüdliches Interesse an der Kultur. Seine tiefste Liebe verband ihn wohl mit der Musik und der Welt der Oper. Dass er spät in seiner Karriere sogar die Bühnenbretter eines so berühmten Hauses wie der Wiener Staatsoper für sich eroberte, konnte ihn fast kindisch freuen. Bis in die 60er Jahre reichen die filmischen Erinnerungen an Karl Löbl zurück, die Karina Fibich in einem Nachruf kurzweilig zusammengefasst hat. Wichtige berufliche Stationen als Printjournalist, seine Tätigkeit bei Radio und Fernsehen - Kulturjournal, Lieben Sie Klassik und die legendären Berichte nach der Premiere - kommt ebenso vor, wie einige der von Löbl am meisten geschätzten Künstler. Selten schaffte es ein Journalist, die österreichische Kulturlandschaft über so viele Jahrzehnte derart zu prägen wie Karl Löbl. (Dokumentation, AUT 2014)