Pussy Riot und andere Sünden
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Katalogzettel
| Titel | Pussy Riot und andere Sünden |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
3sat [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2014.02.03 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik ; Demonstration ; Kunstinstallationen ; Kulturpolitik ; Widerstand ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-00720_K01, E52-00720 e52-00720 |
| Medienart | Mediendatei |
Information
Inhalt
Der Name "Pussy Riot" steht für Protest im heutigen Russland: "Mutter Gottes, Jungfrau, vertreibe Putin" - für dieses politische "Punk-Gebet" wurden Sängerin Nadeschda Andrejewna Tolokonnikowa und ihre Bandkollegin Maria Aljochina im August 2012 zu zwei Jahre Lagerhaft verurteilt. Nicht nur diese Kunstaktion machte sie berühmt, sondern auch das extrem harte Vorgehen der russischen Justiz. Trotz internationaler Proteste war das Urteil gegen Pussy Riot ein innenpolitischer Sieg für Putin, weil er damit seine Verbindung mit dem einfachen Volk für einige Zeit stärken konnte. Putin gibt sich als gläubiger Christ, der Staat braucht offenbar die Droge Ideologie. Das System Putin nimmt immer mehr Züge des Sowjetsystems an, die Angst kehrt zurück. Und doch lassen sich nicht alle einschüchtern. Auch die beiden Pussy-Riot-Sängerinnen, die kurz vor Weihnachten vorzeitig aus der Haft entlassen wurden, haben angekündigt, weiter gegen die Missstände des Systems Putin anzukämpfen.
Für die Dokumentation "Pussy Riot und andere Sünden" gaben Andrejewna Tolokonnikowa und Maria Aljochina ein Interview und sprachen über ihre Erfahrungen und Pläne.
Für die Dokumentation "Pussy Riot und andere Sünden" gaben Andrejewna Tolokonnikowa und Maria Aljochina ein Interview und sprachen über ihre Erfahrungen und Pläne.