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Am Schauplatz Gericht [2014.02.06]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Schauplatz Gericht

Katalogzettel

Titel Am Schauplatz Gericht [2014.02.06]
Titelzusatz Familiäre Abgründe
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2014.02.06 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DVD [DVD]
Sprache Deutsch
Signatur 12-10098_01
Medienart DVD
Gesamtwerk/Reihe Schauplatz Gericht

Information

Inhalt

In dieser Folge von „Am Schauplatz Gericht“ geht es um dramatische
Ereignisse, die einstmals intakte Familien zerstört haben und die Betroffenen viele Jahre lang verfolgen.
In zwei Fällen streiten Geschwister nach dem Tod des Vaters in ungewohnter Härte um das Elternhaus. In Fall drei steht die Bewältigung eines grauenvollen Verbrechens aus dem Jahr 1990 im Mittelpunkt. Ein Tiroler möchte, dass der Mörder seiner Frau gefunden und bestraft wird.
Ein Haus in Bärnbach gehört je zur Hälfte einer alte Frau und ihrer Tochter, Frau G. Die beiden sind seit Jahren zerstritten, weil Frau G. meint, sie und nicht ihre Mutter hätte die zweite Haushälfte vom Vater erben sollen. Der Streit wird an verschiedenen Fronten ausgetragen: So wird etwa gefordert, den gemeinsamen Garten aufzuteilen und die Parzellen mit Zäunen voneinander abzutrennen. Und Frau G. unterstellt, dass im Hintergrund eigentlich ihre Schwester einen Keil zwischen sie und ihre Mutter treibt. Denn die wolle die Haushälfte von der greisen Mutter erben, obwohl sie schon vor Jahren mit viel Geld ausbezahlt wurde.
In einer niederösterreichischen Familie gab es zwölf Geschwister und zwei Häuser. Die bekamen die beiden ältesten Brüder noch zu Lebzeiten der Eltern geschenkt, die anderen 10 Kinder gingen leer aus.
Dann stellte sich aber heraus, dass die Mutter ihre Hauseinteile noch einmal verschenkt hat, an eine Tochter. Was gilt jetzt? Wer hat versucht seine Geschwister auszubooten?
Um einen Mordfall im Tiroler Außerfern geht es im dritten Fall. 1990 wurde die Bilanzbuchhalterin Angelika F. an ihrem Arbeitsplatz in einer Käserei erstochen. Angeblich von einem Lehrling, der für die Tat verurteilt wurde und seine Haftstrafe schon längst verbüßt hat.
Normalerweise ist die Familie von Ermordeten zufrieden damit, dass ein Täter gefasst und verurteilt worden ist und seine Strafe absitzt. Anders in diesem Fall: Der Witwer Walter F. ist überzeugt, dass der Lehrling nur ein Bauernopfer war, um vom wirklichen Täterkreis abzulenken. Er kann die Vergangenheit nicht ruhen lassen und versucht alles, um die Behörden zu zwingen, die Suche nach dem Täter mit modernen technischen Hilfsmitteln wieder aufzunehmen.

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