Heimat Fremde Heimat [2014.02.09]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Heimat, fremde Heimat
Katalogzettel
| Titel | Heimat Fremde Heimat [2014.02.09] |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Iordanopoulos, Lakis [Moderation]
Horvath, Gilda [Interviewte/r] ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2014.02.09 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Migration ; Minderheiten ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-10100_05 |
| Medienart | DVD |
| Gesamtwerk/Reihe | Heimat, fremde Heimat |
Information
Inhalt
Live-Gast im Studio ist Gilda-Nancy Horvath
Die 31-jährige Wiener Romni arbeitet als Redakteurin der ORF-Volksgruppenredaktion in Burgenland und ist seit Jahren in der Arbeit für die Roma-Community engagiert.
19 Jahre nach dem Bombenanschlag in Oberwart
In der Nacht vom 4. auf den 5. Februar 1995 wurden vier junge Roma bei einem politisch und rassistisch motivierten Rohrbomben-Attentat in Oberwart getötet. Neben den Leichen stand eine Blechtafel mit der Aufschrift: "Roma - zurück nach Indien". Ein Resümee der tragischen Ereignisse von Mehmet Akbal.
Anerkennung der Burgenlandroma (Wiederholung)
Arbeit wollte man ihnen keine geben, sie galten als faul und arbeitsscheu und ihre Kinder kamen oft automatisch in die Sonderschule. Jahrzehnte lang war die Situation der Roma und Sinti in Österreich äußerst problematisch. Erst vor 20 Jahren sind sie als Volksgruppe anerkannt worden. Trotzdem: So etwas wie Solidarität der Mehrheit mit der Minderheit hat es erst nach dem schrecklichen Attentat von Oberwart gegeben. Seitdem ist viel Wasser den Bach heruntergeflossen. Hat sich etwas für die Roma in der Siedlung geändert? Erich Schneller hat sich für die Sendung "Thema" in Oberwart umgesehen.
Roma in Osteuropa
Mit dem Beitritt Bulgariens und Rumäniens ist die Volksgruppe der Roma und Sinti zur größten ethnischen Minderheit in der EU geworden. Insgesamt leben in der Europäischen Union um die 10 bis 12 Millionen Angehörige der Volksgruppe - die meisten in Osteuropa. Auf dem Papier sind sie gleichberechtigte Bürger, doch ihre soziale und politische Lage bleibt prekär. Diskriminierung, Ausgrenzung und Armut prägen ihren Alltag. Kann es also schlimmer werden? Übergriffe auf Roma und Sinti, oft mit tödlichem Ausgang, nehmen in den letzten Jahren zu. Genauso wie Stimmen, die von einer Rückkehr in eines der dunkelsten Kapitel europäischer Geschichte warnen. Ausgangspunkt der Reportage über die aktuelle Situation von Roma und Sinti in Osteuropa ist Kosice, die slowakische Kulturhauptstadt der EU im vergangenen Jahr.
Die 31-jährige Wiener Romni arbeitet als Redakteurin der ORF-Volksgruppenredaktion in Burgenland und ist seit Jahren in der Arbeit für die Roma-Community engagiert.
19 Jahre nach dem Bombenanschlag in Oberwart
In der Nacht vom 4. auf den 5. Februar 1995 wurden vier junge Roma bei einem politisch und rassistisch motivierten Rohrbomben-Attentat in Oberwart getötet. Neben den Leichen stand eine Blechtafel mit der Aufschrift: "Roma - zurück nach Indien". Ein Resümee der tragischen Ereignisse von Mehmet Akbal.
Anerkennung der Burgenlandroma (Wiederholung)
Arbeit wollte man ihnen keine geben, sie galten als faul und arbeitsscheu und ihre Kinder kamen oft automatisch in die Sonderschule. Jahrzehnte lang war die Situation der Roma und Sinti in Österreich äußerst problematisch. Erst vor 20 Jahren sind sie als Volksgruppe anerkannt worden. Trotzdem: So etwas wie Solidarität der Mehrheit mit der Minderheit hat es erst nach dem schrecklichen Attentat von Oberwart gegeben. Seitdem ist viel Wasser den Bach heruntergeflossen. Hat sich etwas für die Roma in der Siedlung geändert? Erich Schneller hat sich für die Sendung "Thema" in Oberwart umgesehen.
Roma in Osteuropa
Mit dem Beitritt Bulgariens und Rumäniens ist die Volksgruppe der Roma und Sinti zur größten ethnischen Minderheit in der EU geworden. Insgesamt leben in der Europäischen Union um die 10 bis 12 Millionen Angehörige der Volksgruppe - die meisten in Osteuropa. Auf dem Papier sind sie gleichberechtigte Bürger, doch ihre soziale und politische Lage bleibt prekär. Diskriminierung, Ausgrenzung und Armut prägen ihren Alltag. Kann es also schlimmer werden? Übergriffe auf Roma und Sinti, oft mit tödlichem Ausgang, nehmen in den letzten Jahren zu. Genauso wie Stimmen, die von einer Rückkehr in eines der dunkelsten Kapitel europäischer Geschichte warnen. Ausgangspunkt der Reportage über die aktuelle Situation von Roma und Sinti in Osteuropa ist Kosice, die slowakische Kulturhauptstadt der EU im vergangenen Jahr.