Heimat Fremde Heimat [2014.02.23]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Heimat, fremde Heimat
Katalogzettel
| Titel | Heimat Fremde Heimat [2014.02.23] |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Iordanopoulos, Lakis [Moderation]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2014.02.23 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Migration ; Minderheiten ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-10143_05 |
| Medienart | DVD |
| Gesamtwerk/Reihe | Heimat, fremde Heimat |
Information
Inhalt
"Sag's Multi" - Finale beim Redewettbewerb
Der mehrsprachige Redewettbewerb "Sag's Multi" ging im Schuljahr 2013/14 zum fünften Mal in Wien über die Bühne. Initiiert wurde er vom Verein "Wirtschaft für Integration", um Jugendlichen mit Migrationshintergrund ab dem siebenten Schuljahr die Möglichkeit zu bieten, ihre sprachlichen Fähigkeiten sowohl in Deutsch als auch in ihrer Erst- bzw. Muttersprache unter Beweis zu stellen. Die Schülerinnen und Schüler tragen von ihnen verfasste Texte in beiden Sprachen einer Jury vor und haben so die Möglichkeit, eine Reise in ein europäisches Land zu gewinnen. Das Leitmotiv lautete diesmal "Word up: Wir reden mit!". Nadine Rosnitschek hat einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Finale begleitet.
"Dr. Falafel" - Wie Manuel Yagudayev zu seinem Titel kam
Der usbekisch-israelische Zuwanderer Manuel Yagudayev hat am Wiener Naschmarkt ein kleines Imperium aufgebaut. Seinen Kunden besser als "Dr. Falafel" bekannt, hat sich der Unternehmer seit 1997 vom Verkäufer zum Unternehmer mit 16 Mitarbeitern emporgearbeitet. Auf dem Weg nach Israel hat es ihn gemeinsam mit seinem Bruder Yakov nach Wien verschlagen, wo die beiden einst als jüdische Auswanderer aus der ehemaligen Sowjetunion vorhatten, nur kurz Station zu machen. Wie der ausgebildete Zahntechniker Yagudayev zu seinem Titel kam, zeigt das von Dalibor Hysek gestaltete Porträt.
"Findelkinder" - Syrische Flüchtlinge und die Dublin-Verordnung
Seit nunmehr drei Jahren tobt der Bürgerkrieg in Syrien. Laut UNHCR sind bisher 2,4 Millionen Menschen aus dem Land geflohen, die Hälfte davon Kinder. Vor der letzten Nationalratswahl im Jahr 2013 hat sich Österreich bereit erklärt, 500 Flüchtlinge aufzunehmen. 195 Menschen sind bereits im Land. Im vergangenen Jahr wurden jedoch laut Innenministerium auf Grund der sogenannten Dublin-Verordnung mehr als 1.100 syrische Flüchtlinge in jene EU-Länder abgeschoben, in denen sie zum ersten Mal EU-Boden betraten. Stimmen, die eine Abschaffung der Verordnung fordern, werden immer lauter. Ein Bericht von Ajda Sticker.
Der mehrsprachige Redewettbewerb "Sag's Multi" ging im Schuljahr 2013/14 zum fünften Mal in Wien über die Bühne. Initiiert wurde er vom Verein "Wirtschaft für Integration", um Jugendlichen mit Migrationshintergrund ab dem siebenten Schuljahr die Möglichkeit zu bieten, ihre sprachlichen Fähigkeiten sowohl in Deutsch als auch in ihrer Erst- bzw. Muttersprache unter Beweis zu stellen. Die Schülerinnen und Schüler tragen von ihnen verfasste Texte in beiden Sprachen einer Jury vor und haben so die Möglichkeit, eine Reise in ein europäisches Land zu gewinnen. Das Leitmotiv lautete diesmal "Word up: Wir reden mit!". Nadine Rosnitschek hat einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Finale begleitet.
"Dr. Falafel" - Wie Manuel Yagudayev zu seinem Titel kam
Der usbekisch-israelische Zuwanderer Manuel Yagudayev hat am Wiener Naschmarkt ein kleines Imperium aufgebaut. Seinen Kunden besser als "Dr. Falafel" bekannt, hat sich der Unternehmer seit 1997 vom Verkäufer zum Unternehmer mit 16 Mitarbeitern emporgearbeitet. Auf dem Weg nach Israel hat es ihn gemeinsam mit seinem Bruder Yakov nach Wien verschlagen, wo die beiden einst als jüdische Auswanderer aus der ehemaligen Sowjetunion vorhatten, nur kurz Station zu machen. Wie der ausgebildete Zahntechniker Yagudayev zu seinem Titel kam, zeigt das von Dalibor Hysek gestaltete Porträt.
"Findelkinder" - Syrische Flüchtlinge und die Dublin-Verordnung
Seit nunmehr drei Jahren tobt der Bürgerkrieg in Syrien. Laut UNHCR sind bisher 2,4 Millionen Menschen aus dem Land geflohen, die Hälfte davon Kinder. Vor der letzten Nationalratswahl im Jahr 2013 hat sich Österreich bereit erklärt, 500 Flüchtlinge aufzunehmen. 195 Menschen sind bereits im Land. Im vergangenen Jahr wurden jedoch laut Innenministerium auf Grund der sogenannten Dublin-Verordnung mehr als 1.100 syrische Flüchtlinge in jene EU-Länder abgeschoben, in denen sie zum ersten Mal EU-Boden betraten. Stimmen, die eine Abschaffung der Verordnung fordern, werden immer lauter. Ein Bericht von Ajda Sticker.