Ich wünsche Deutschland den Sieg - Juni 1942
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Katalogzettel
| Titel | Ich wünsche Deutschland den Sieg - Juni 1942 |
| Titelzusatz |
Je souhaite la victoire de l’Allemagne |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Laval, Pierre
[GND
]
RN / RND - Radiodiffusion Nationale [Sendeanstalt] |
| Datum |
1942.06.20 |
| Schlagworte | Politik ; Zweiter Weltkrieg ; Erster Weltkrieg ; Marxismus und Kommunismus ; Propaganda ; Nationalismus |
|
20. Jahrhundert - 40er Jahre
|
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| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] |
| Sprache |
Französisch |
Information
Inhalt
Redeausschnitt in dem Pierre Laval Deutschland den Sieg wünscht . Pierre Laval anfangs Sozialist und u.a. zwei Mal französischer Premierminister in den 1930er-Jahren. Nach der der Niederlage Frankreichs war er am Aufbau des Vichy-Regimes maßgeblich beteiligt und Anhänger der umfassenden Kollaboration mit dem nationalsozialistischen Deutschland. Er wurde 1945 zum Tode verurteilt und hingerichtet.
"Je souhaite la victoire de l’Allemagne, parce que, sans elle, le bolchevisme demain s’installerait partout." (Ich wünsche Deutschland den Sieg, weil ohne ihn der Bolschewismus morgen überall sein würde)
Zwei Jahre nach dem von Pétain unterzeichneten Waffenstillstand wurde Laval unter deutschem Druck zum Chef der Vichy-Regierung ernannt und verstärkte die Politik der Kollaboration mit den Besatzern. Im Juni war die neue Regierung an der Reihe: Im Austausch gegen die Rückgabe der Kriegsgefangenen gingen die Arbeiter auf die andere Rheinseite zur Arbeit. Und es war in der Ansprache an dieses staunende Publikum, dass Laval diesen Wunsch äußerte.
Aber er hatte es schon 1941 gesagt, und er würde es wieder sagen, öffentlich, unter anderen Umständen. Er beruft sich auf einen sehr fadenscheinigen Pazifismus: "Es war falsch von uns, 1939 in den Krieg zu ziehen. Es war falsch von uns, 1918, am Tag nach dem Sieg, keinen Verständigungsfrieden mit Deutschland zu organisieren. Heute müssen wir die Basis für eine endgültige Versöhnung finden. » (l`histoire en citations/DeepL)
Aber er hatte es schon 1941 gesagt, und er würde es wieder sagen, öffentlich, unter anderen Umständen. Er beruft sich auf einen sehr fadenscheinigen Pazifismus: "Es war falsch von uns, 1939 in den Krieg zu ziehen. Es war falsch von uns, 1918, am Tag nach dem Sieg, keinen Verständigungsfrieden mit Deutschland zu organisieren. Heute müssen wir die Basis für eine endgültige Versöhnung finden. » (l`histoire en citations/DeepL)