Die Kunst, ein Kunstmanager zu sein - Gerard Mortier über seine Arbeit für die Oper
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Erlebnis Bühne
Katalogzettel
| Titel | Die Kunst, ein Kunstmanager zu sein - Gerard Mortier über seine Arbeit für die Oper |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 3 [Sendeanstalt]
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| Datum |
2014.03.16 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Musik ; E-Musik ; Theater ; Portrait ; Vokalmusik - Oper ; Drama ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-01051_K01, E52-01051 e52-01051 |
| Medienart | Mediendatei |
| Gesamtwerk/Reihe | Erlebnis Bühne |
Information
Inhalt
Wir schreiben das Jahr 1996: Gerard Mortiers 5. Jahr der Intendanz in Salzburg. Der gebürtige Belgier ist dabei, die Salzburger Festspiele aus der Karajan-Ära in eine Zeit der Erneuerung zu führen, die erst in der Rückschau ihre überragende Bedeutung für die Kunst und die Oper enthüllte. Bis zum Ende seiner Intendanz 2001 sollten es 25 Opern des 20. Jahrhunderts werden, die das "Enfant terrible" der internationalen Kulturszene nach Salzburg brachte. Er verpflichtete Peter Stein als Schauspieldirektor und holte namhafte Regisseure wie Peter Sellars zu den Festspielen. Auch das Schauspiel- und Konzertprogramm wurde aufgewertet - etwa mit den Shakespeare-Dramen-Inszenierungen in der Felsenreitschule oder Programmen zur Neuen Musik mit der laufenden Entdeckung neuer Spielstätten. Denn er war nicht nur Macher, sondern auch Gestalter und Ermöglicher im besten Sinne. Mortier wurde nicht müde, in seinen zahlreichen Vorträgen die Kunst und deren gesellschaftliche Bedeutung im Netz von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu betonen und zu veranschaulichen. Er machte Oper buchstäblich für jeden zugänglich, so öffnete er auch die Salzburger Türen für ein aufgewecktes, junges Publikum und verschreckte damit nicht nur anfangs konservative Kreise aus Politik und Gesellschaft. Umstritten und streitbar unterwegs im gesellschaftlichen Auftrag der Kunst, nicht in Geschmacksfragen, das war seine Devise: Denn gemocht zu werden, sei nicht seine Aufgabe, "s