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Am Schauplatz Gericht [2014.03.27]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Schauplatz Gericht

Katalogzettel

Titel Am Schauplatz Gericht [2014.03.27]
Titelzusatz Raus aus dem Haus
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2014.03.27 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DVD [DVD]
Sprache Deutsch
Signatur 12-10196_04
Medienart DVD
Gesamtwerk/Reihe Schauplatz Gericht

Information

Inhalt

Das Schauplatz Gericht Team beobachtet drei emotionale Konflikte samt jahrelangen Prozessen, die entstanden sind, weil eine Seite die andere aus dem Wohnhaus schmeißen möchte.
Mario P. hat das Elternhaus vor 15 Jahren überschrieben bekommen. Dort lebt er gemeinsam mit seiner Mutter, die ein Wohnrecht hat. Bei der ist aber auch sein Bruder Alfred eingezogen und seither hängt der Haussegen schief.
Alfred will nicht ausziehen, weil seine Mutter angeblich seinen Schutz braucht - sein Bruder und dessen Freundin würden sich das ganze Haus unter den Nagel reißen wollen. Mario wiederum behauptet, er und seine Freundin würden vom Bruder mit dem Umbringen bedroht.
Muss Alfred raus aus dem Haus?

Die pensionierte Blumenhändlerin Frau S. ist seit 1989 Hauptmieterin einer Wohnung in Wien. Der Hausherr möchte sie und ihren Mann aus dem Haus bekommen und hat sie gerichtlich gekündigt. Er könnte die Wohnung dann nämlich viel teurer vermieten. Sein Argument: Das Ehepaar würde die Wohnung nur wenig benutzen und die meiste Zeit im Zweitwohnsitz in Niederösterreich verbringen. Um das zu beweisen, beauftragte er sogar ein Detektivbüro, das Herrn und Frau S. monatelang beim Betreten und Verlassen der Wohnung beobachtete. Das wollten die beiden sich nicht gefallen lassen und haben auf Unterlassung geklagt. Aber müssen sie jetzt trotzdem ausziehen?

Frau J. bewohnt in Wien-Landstraße mit ihrer Familie eine alte Stadtvilla, die ihre Großmutter erbauen hat lassen. Eine große Bank kaufte 1991 einen 7/9 Anteil des Hauses und wollte unbedingt auch noch die fehlenden 2/9 von Frau J. erwerben. Doch sie weigerte sich, zu verkaufen und behauptete auch noch Mietrechte an anderen Teilen der Villa zu besitzen. Die Bank klagte und seit 23 Jahren tobt ein unglaublicher Prozessmarathon. Frau J und ihr Gatte werfen der Bank Zermürbungstaktik und Machtausübung ohne Moral vor. Die kontert, dass sie seit 23 Jahren Mehrheitseigentümer eines Hauses sei, das sie faktisch nicht nützen kann. Sogar der Zutritt würde ihren Mitarbeitern verwehrt.

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