Moriz Graf Vetter von der Lilie
Katalogzettel
| Titel | Moriz Graf Vetter von der Lilie |
| Titelzusatz |
Präsident des Abgeordnetenhauses |
| Spieldauer | 00:01:19 |
| Urheber/innen |
Vetter von der Lilie, Moriz Graf [Text]
[GND]
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| Mitwirkende |
Vetter von der Lilie, Moriz Graf [Redner/in]
[GND
]
Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften |
| Datum |
1905.12.05 |
| Ort |
Wien [Aufnahmeort]
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| Schlagworte | Politik Österreich ; Parlament ; Reden und Ansprachen ; Wahlen ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Österreich-Ungarn
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20. Jahrhundert - Nullerjahre
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| Typ | audio |
| Format |
CD [Compact Disc] |
| Sprache |
Deutsch |
| Rechte |
Mit freundlicher Genehmigung: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Tondokumente aus dem Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Gesamtausgabe der Historischen Bestände 1899-1950. Serie 2: Stimmporträts (OEAW PHA CD 8) |
| Link |
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 8-30489_b09_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Moritz Graf Vetter von der Lilie (22.8.1856 - 20.9.1945) war Präsident des Abgeordnetenhauses. Transkript der Aufnahme des Phonogrammarchivs: "Als voraussichtlich letzter Präsident eines aus den Kurienwahlen hervorgegangenen Hauses möchte ich den Wunsch aussprechen, dass das allgemeine gleiche Wahlrecht tatsächlich jene Besserung des parlamentarischen Lebens herbeiführe, welche von der Bevölkerung mit so vollem Rechte ersehnt wird. Ich glaube, in einer fünfjährigen harten Schule die parlamentarischen Verhältnisse in Österreich gründlich kennengelernt zu haben, kann mich daher einer gewissen Skepsis in Bezug auf das neue, aus allgemeinen Wahlen hervorgegangene Haus nicht erwehren. Ich fürchte, dass das Haus am Franzensring noch manche Stürme erleben wird. Immerhin ist aber zu hoffen, dass die Volksvertretung nach überstandenen Krankheiten ihrer großen Verantwortung sich bewusst wird und sich zu fruchtragender Tätigkeit dauernd aufrafft. Alle Gegner der in Aussicht stehenden Wahlreform mögen sich bei dem wichtigen Schritt, den wir zu tun im Begriff sind, vor Augen halten, dass das gegenwärtige Parlament unheilbar krank ist, und dass der Versuch gewagt werden muss, etwas Besseres an dessen Stelle zu setzen.