Studieren im Wunderland - Der Bau des neuen WU Campus Wien
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Katalogzettel
| Titel | Studieren im Wunderland - Der Bau des neuen WU Campus Wien |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ARD-alpha [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2014.03.24 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Architektur ; Universität ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-01082_K01, E52-01082 e52-01082 |
| Medienart | Mediendatei |
Information
Inhalt
Internationale Stararchitekten haben angrenzend an den Wiener Prater den neuen Campus der Wirtschaftsuniversität Wien gebaut. In vier Jahren Bauzeit gelang es, ein Wunderland für Studierende und Lehrende zu schaffen, das weltweit einzigartig ist.
„Der Auftrag war“, sagt die Masterplanerin Laura P. Spinadel von der Wiener Architektengemeinschaft BUSarchitektur „einen Ort zu schaffen, an dem 30.000 Leute eine Realität bekommen, die ihre Phantasie übertrifft“. Um das zu erreichen, überließ man den Architekten absolute Gestaltungsfreiheit und es entstanden bunt zusammen gewürfelte Markenarchitekturen. Kein Gebäude gleicht dem anderen.
Das Herzstück ist das Library & Learning Center von Zaha Hadid Architects in Hamburg. Wie ein zufällig gelandetes weiß-schwarzes Raumschiff liegt es vor einem großen offenen Platz. Innen ist es ganz weiß und hat ein nach oben offenes Atrium. An den Seitenwänden führen Rampen in die lichtdurchfluteten Bibliotheksräume. In den schönsten oberen Etagen haben die Studierenden ihre Lernplätze. Der für Zaha Hadid charakteristische Monitor am Dach erstreckt sich als großflächige Glasfläche in Richtung Prater und gewährt den Studierenden einen freien Blick in das grüne Erholungsgebiet der Wiener.
Farbe für Fröhlichkeit
Leuchtend gelb und orange sind die von Sir Peter Cook und seinem Londoner GRABstudio entworfenen Department – und Administrationsgebäude. Auch innen sind die Räume bunt ausgemalt und mit bunten Möbeln bestückt. Die Gebäude sollen bunt sein, sagt Cook, um dem Grau der Stadt etwas Fröhlichkeit zu geben. In schwarz-weißen Schichten hingegen zieht sich das aus zwei länglichen Bauten bestehende Departments und Student Center des japanischen Architekten Hitoshe Abe. Es seien „in between activies“ in den Gebäuden möglich, sagt Abe über sein erstes Bauwerk in Europa. Denn breite Gänge und offene Plätze zwischen den Büros laden zu Treffen und Gesprächen ein.
Glas, Stahl und Aluminium
Zwei Gebäude wurden von spanischen Architekten entworfen: das schwarze Gebäude der „Executive Academy“, das aus Glas und Aluminium gebaut ist, und das Department-Gebäude mit dynamischer Fensteranordnung, vor dessen Eingang die Studierenden am liebsten sitzen. Die von Künstlern gestalteten Sitzmöbel laden zum Verweilen ein und werden bei schönem Wetter den ganzen Tag von der Sonne bestrahlt.
In einem monolithischen Block aus wartungsfreiem Stahl befinden sich die großen Hörsäle und das Auditorium Maximum, das 650 Studierenden Platz bietet. Entworfen wurde das Teaching Center und Department-Gebäude von der Architektengemeinschaft BUSarchitektur ZT, das die Masterplanerin Laura P. Spinadel leitet. Bis zu 5.000 Studierende finden im Hörsaalzentrum gleichzeitig Platz zum Lernen. Der Großteil der Lernplätze ist in dem zentralen hellen, in unterschiedliche Etagen angelegten Raum. „Das ist für den Blickkontakt mit Freunden, damit man den Humor beim Lernen nicht verliert“, sagt Laura P. Spinadel. „Das ist wichtig“, sagt die Masterplanerin, „damit das Wissen fließen kann.“
„Der Auftrag war“, sagt die Masterplanerin Laura P. Spinadel von der Wiener Architektengemeinschaft BUSarchitektur „einen Ort zu schaffen, an dem 30.000 Leute eine Realität bekommen, die ihre Phantasie übertrifft“. Um das zu erreichen, überließ man den Architekten absolute Gestaltungsfreiheit und es entstanden bunt zusammen gewürfelte Markenarchitekturen. Kein Gebäude gleicht dem anderen.
Das Herzstück ist das Library & Learning Center von Zaha Hadid Architects in Hamburg. Wie ein zufällig gelandetes weiß-schwarzes Raumschiff liegt es vor einem großen offenen Platz. Innen ist es ganz weiß und hat ein nach oben offenes Atrium. An den Seitenwänden führen Rampen in die lichtdurchfluteten Bibliotheksräume. In den schönsten oberen Etagen haben die Studierenden ihre Lernplätze. Der für Zaha Hadid charakteristische Monitor am Dach erstreckt sich als großflächige Glasfläche in Richtung Prater und gewährt den Studierenden einen freien Blick in das grüne Erholungsgebiet der Wiener.
Farbe für Fröhlichkeit
Leuchtend gelb und orange sind die von Sir Peter Cook und seinem Londoner GRABstudio entworfenen Department – und Administrationsgebäude. Auch innen sind die Räume bunt ausgemalt und mit bunten Möbeln bestückt. Die Gebäude sollen bunt sein, sagt Cook, um dem Grau der Stadt etwas Fröhlichkeit zu geben. In schwarz-weißen Schichten hingegen zieht sich das aus zwei länglichen Bauten bestehende Departments und Student Center des japanischen Architekten Hitoshe Abe. Es seien „in between activies“ in den Gebäuden möglich, sagt Abe über sein erstes Bauwerk in Europa. Denn breite Gänge und offene Plätze zwischen den Büros laden zu Treffen und Gesprächen ein.
Glas, Stahl und Aluminium
Zwei Gebäude wurden von spanischen Architekten entworfen: das schwarze Gebäude der „Executive Academy“, das aus Glas und Aluminium gebaut ist, und das Department-Gebäude mit dynamischer Fensteranordnung, vor dessen Eingang die Studierenden am liebsten sitzen. Die von Künstlern gestalteten Sitzmöbel laden zum Verweilen ein und werden bei schönem Wetter den ganzen Tag von der Sonne bestrahlt.
In einem monolithischen Block aus wartungsfreiem Stahl befinden sich die großen Hörsäle und das Auditorium Maximum, das 650 Studierenden Platz bietet. Entworfen wurde das Teaching Center und Department-Gebäude von der Architektengemeinschaft BUSarchitektur ZT, das die Masterplanerin Laura P. Spinadel leitet. Bis zu 5.000 Studierende finden im Hörsaalzentrum gleichzeitig Platz zum Lernen. Der Großteil der Lernplätze ist in dem zentralen hellen, in unterschiedliche Etagen angelegten Raum. „Das ist für den Blickkontakt mit Freunden, damit man den Humor beim Lernen nicht verliert“, sagt Laura P. Spinadel. „Das ist wichtig“, sagt die Masterplanerin, „damit das Wissen fließen kann.“