14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs (1/8 und 2/8)
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Katalogzettel
| Titel | 14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs (1/8 und 2/8) |
| Spieldauer | |
| Datum |
2014.04.29 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Krieg ; Erster Weltkrieg ; Portrait ; Geschichtswissenschaft ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-01207_K01, E52-01207 e52-01207 |
| Medienart | Mediendatei |
Information
Inhalt
1. Folge - Der Abgrund. Europa im Jahr 1914: Ein hochgerüsteter, von Spannungen gezeichneter Kontinent. 40 Jahre nach dem deutsch-französischen Krieg durchzieht Europa ein Geflecht von Feindschaften. Den Beginn des Krieges im Sommer erleben die Protagonisten der Dokureihe auf unterschiedliche Weise: Die 14-jährige Marina Jurlowa folgt ihrem Vater, dem Kosaken-Oberst Jurlow, in einem Zug an die Front.
Den Beginn des Krieges im Sommer 1914 erleben die Protagonisten auf unterschiedliche Weise: Die 14-jährige Marina Jurlowa folgt ihrem Vater, dem Kosaken-Oberst Jurlow , in einem Zug an die Front. Die Künstlerin Käthe Kollwitz und ihr Mann Karl müssen zusehen, wie ihr 17-jähriger Sohn voller Hoffnung freiwillig in den Krieg zieht. Der Österreicher Karl Kasser wird trotz einer Verletzung, durch die er zunächst ausgemustert wurde, an die Front geschickt. Der zehnjährige Yves Congar aus Sedan glaubt an einen schnellen Sieg Frankreichs. Er fühlt sich in seiner Familie sicher, bis deutsche Truppen vor der Tür stehen. Die zwölfjährige Elfriede Kuhr erlebt den Beginn des Krieges in Schneidemühl an der Grenze zu Russland. Im Schulunterricht sind nun französische Wörter verboten und die Schlacht von Tannenberg wird mit einem freien Tag gefeiert.
Zu Weihnachten, so glaubten Soldaten verschiedener Nationen, sind wir zurück. Tatsächlich sind zum Jahresende 1914 eine Million Männer gefallen. Noch mehr sind verwundet oder in Gefangenschaft. Niemand hat mit einem solchen Ausmaß des Krieges gerechnet.
Zu Weihnachten, so glaubten Soldaten verschiedener Nationen, sind wir zurück. Tatsächlich sind zum Jahresende 1914 eine Million Männer gefallen. Noch mehr sind verwundet oder in Gefangenschaft. Niemand hat mit einem solchen Ausmaß des Krieges gerechnet.
2. Folge - Der Angriff. Aus dem europäischen Konflikt wird ein Weltkrieg. Griechenland und Bulgarien, Japan und das Osmanische Reich sind in den Krieg eingetreten. Gekämpft wird in Europa, in Afrika, vor den Falklandinseln und im Pazifik. Mehr als 20 Millionen Männer stehen unter Waffen. Moderne Waffensysteme treffen auf eine althergebrachte Form der Kriegsführung. Aus dem Bewegungs- wird ein Stellungskrieg. Die Opferzahlen sind immens; über Leben und Tod entscheidet oft nur der Zufall. Militärische und politische Führung sind ratlos.
Der 48-jährige Brite Charles Edward Montague ist Pazifist, bis zum Sommer 2014. Den Krieg empfindet er als Kampf zwischen deutscher Barbarei und westlicher Zivilisation. Er meldet sich freiwillig, fälscht sogar sein Alter. Doch schon bald zweifelt Montague an seiner Entscheidung. Auf der Suche nach ihrem Vater trifft Marina Jurlowa auf den Kosaken Kosjol, der sie in seine Truppe aufnimmt, ihr eine Uniform gibt und sie zum Pferdemädchen ernennt. Kurze Zeit später wird das junge Mädchen Zeugin, wie ihr einziger Freund Kosjol stirbt.
Louis Barthas muss Frau und Kind zurücklassen, als er an die gefährlichen Abschnitte der deutsch-französischen Front eingezogen wird. Der Österreicher Karl Kasser wird an der Ostfront verwundet und gerät in russische Gefangenschaft. Der Schützengraben ist das neue Zuhause der Soldaten. Ein verhasster Ort, gezeichnet von Elend, Hunger, Chaos und Tod. Ernst Jünger zieht freiwillig in diesen Krieg, um der Schule und dem Abitur zu entkommen. Nachdem er auf seinem Posten beim Einschlafen erwischt wird, erwartet ihn eine drakonische Strafe: eine Patrouille im „Niemandsland“ zwischen den Schützengräben.
Louis Barthas muss Frau und Kind zurücklassen, als er an die gefährlichen Abschnitte der deutsch-französischen Front eingezogen wird. Der Österreicher Karl Kasser wird an der Ostfront verwundet und gerät in russische Gefangenschaft. Der Schützengraben ist das neue Zuhause der Soldaten. Ein verhasster Ort, gezeichnet von Elend, Hunger, Chaos und Tod. Ernst Jünger zieht freiwillig in diesen Krieg, um der Schule und dem Abitur zu entkommen. Nachdem er auf seinem Posten beim Einschlafen erwischt wird, erwartet ihn eine drakonische Strafe: eine Patrouille im „Niemandsland“ zwischen den Schützengräben.