Der 1. Weltkrieg (2/2)
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Katalogzettel
| Titel | Der 1. Weltkrieg (2/2) |
| Titelzusatz |
1918 - Ende und Anfang |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
3sat [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2014.06.02 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik ; Politik Österreich ; Erster Weltkrieg ; Dokumentarfilm ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-01359_K01, E52-01359 e52-01359 |
| Medienart | Mediendatei |
Information
Inhalt
Die zweiteilige Dokumentation von Andreas Novak und Robert Gokl beschäftigt sich mit dem im öffentlichen Gedächtnis bereits wenig präsenten 1. Weltkrieg, mit seinen Hintergründen, Ursachen, Wirkungen, Folgen und der Gründung der 1. Republik im Jahr 1918. Dieser erste große internationale Krieg führte zum elementarsten staatspolitischen Einschnitt in unserer Nationalgeschichte: Er beendete Anfang des 20. Jahrhunderts die 700 Jahre dauernde Herrschaft der Habsburger.
Mit der Gründung der Ersten Republik entkoppelte sich erstmals der Staatsbegriff von Kaisertum und Dynastie. Doch nicht nur die Monarchie zerfiel, sondern auch das deutsche Kaiserreich, das osmanische Reich und das zaristische Russland. Am Ende dieses Krieges stand ein staatspolitisch und ideologisch neu konzipiertes Europa.
Mit der Gründung der Ersten Republik entkoppelte sich erstmals der Staatsbegriff von Kaisertum und Dynastie. Doch nicht nur die Monarchie zerfiel, sondern auch das deutsche Kaiserreich, das osmanische Reich und das zaristische Russland. Am Ende dieses Krieges stand ein staatspolitisch und ideologisch neu konzipiertes Europa.
Robert Gokl thematisiert die militärischen und politischen Auflösungserscheinungen des Vielvölkerstaates nach dem Tod Kaiser Franz Josephs. Seine politische und militärische Erbschaft beschränkte den Handlungsspielraum und die Souveränität von Nachfolger Karl. 1,2 Millionen ehemalige Angehörige der k. u. k. Armee waren gefallen. Hunderttausende andere erlebten den republikanischen Neubeginn oder das Entstehen der Nachfolgestaaten als Kriegsinvaliden. Die Folgen des Ersten Weltkriegs mitsamt Friedensverträgen lasteten als schwere Hypotheken auf den ohnehin brüchigen Fundamenten der Ersten Republik.