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Tiananmen - 25 Jahre nach dem Massaker

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Katalogzettel

Titel Tiananmen - 25 Jahre nach dem Massaker
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende arte [Sendeanstalt]
Datum 2014.06.03 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Politik ; Menschenrechte ; Demonstration ; Dokumentarfilm ; Terror ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-01393_K01, E52-01393 e52-01393
Medienart Mediendatei

Information

Inhalt

In der Nacht vom 3. auf den 4. Juni 1989 eröffnete die chinesische Volksbefreiungsarmee das Feuer auf eine wehrlose Menschenmenge. Der Tiananmen-Platz wurde so zum Symbol aufkeimender Zivilcourage. 25 Jahre später hat sich in China vieles gewandelt. Doch das Massaker ist und bleibt eines der großen Tabuthemen des Landes, eine unaufgearbeitete nationale Tragödie.
Die preisgekrönte Dokumentation schildert die dramatischen Ereignisse aus der Perspektive der Opfer - von den ersten spontanen Demonstrationen bis zum Blutbad und darüber hinaus. Vier Menschen – ein Student, ein Arbeiter, die Mutter eines erschossenen Demonstranten und eine Lehrerin, die ihre Schüler unterstützte – erzählen, was sie selbst miterlebt haben: wie die Studenten und die erste Unabhängige Arbeitervereinigung die Regierung mit politischen Forderungen nach Presse- und Versammlungsfreiheit unter Druck setzten, wie Soldaten in Achterreihen ziellos in die Menge schossen und wie Ärzte daran gehindert wurden, Verwundete zu retten.

Wegen ihrer Teilnahme an den Demonstrationen mussten drei von ihnen aus China fliehen oder wurden des Landes verwiesen. Lediglich die Mutter des erschossenen 17-jährigen Schülers lebt heute noch in Peking - unter Polizeibeobachtung.

In monatelangen Recherchen in China, Hongkong, Frankreich, Schweden und Deutschland ist es den Autoren Shi Ming und Thomas Weidenbach gelungen, bewegende Dokumente zusammenzutragen. Anhand von Interviews, aktuellen Bildern vom Schauplatz des Massakers, unveröffentlichten Privatfotos und seltenen Archivaufnahmen lassen sie die Ereignisse wieder aufleben - und fragen nach den Konsequenzen. Die Forderungen nach Freiheit und Demokratie sind 25 Jahre nach dem Massaker noch immer so aktuell wie damals.

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