Panorama [2014.06.22]
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Katalogzettel
| Titel | Panorama [2014.06.22] |
| Titelzusatz |
Der Gast ist König – Fremdenverkehr in Österreich in den 1960ern |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Horowitz, Nina [Moderation]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2014.06.22 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-10402_05 |
| Medienart | DVD |
Information
Inhalt
Fremdenverkehr bringt Devisen und Arbeitsplätze. So wurden auch in den 1960er Jahren keine Mühen gescheut, unser Land im besten Licht zu präsentieren. Der Kärntner Klopeinersee ist doch das ideale Urlaubsziel, waren sich 1967 jedenfalls die Einheimischen ganz sicher. Um die Touristen anzulocken, wurden sogar die Schulkinder fremdenverkehrsfördernd geschult.
In einem Restaurant am Wörthersee setzte man sogar einen „Maitre de Plaisir“ ein, um die Gäste bei Laune zu halten. Walter Pissecker war für eine „ZiB“-Reportage bei einem Tanzabend dabei, wo unter Anweisung des etwas hölzern wirkenden „Unterhaltungsmeisters“ das Tanzbein geschwungen wurde. Flirtfaktor inbegriffen.
Um der stetig wachsenden Gästezahl zu begegnen, nutzten findige Vermieter jedes erdenkliche Fleckchen Erde. So glaubte ein Kärntner, sogar zwischen Umfahrungsstraße und Bahntrasse mit Gästezimmern sein Geschäft machen zu können. Deutsche Touristen wären lärmresistent, meinte er.
In einem Restaurant am Wörthersee setzte man sogar einen „Maitre de Plaisir“ ein, um die Gäste bei Laune zu halten. Walter Pissecker war für eine „ZiB“-Reportage bei einem Tanzabend dabei, wo unter Anweisung des etwas hölzern wirkenden „Unterhaltungsmeisters“ das Tanzbein geschwungen wurde. Flirtfaktor inbegriffen.
Um der stetig wachsenden Gästezahl zu begegnen, nutzten findige Vermieter jedes erdenkliche Fleckchen Erde. So glaubte ein Kärntner, sogar zwischen Umfahrungsstraße und Bahntrasse mit Gästezimmern sein Geschäft machen zu können. Deutsche Touristen wären lärmresistent, meinte er.