Heimat Fremde Heimat [2014.06.22]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Heimat, fremde Heimat
Katalogzettel
| Titel | Heimat Fremde Heimat [2014.06.22] |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Meixner, Silvana [Moderation]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2014.06.22 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Migration ; Minderheiten ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-10402_06 |
| Medienart | DVD |
| Gesamtwerk/Reihe | Heimat, fremde Heimat |
Information
Inhalt
"Schatten der Scham" - das vererbte Trauma
Voriges Jahr gedachte man der 75. Wiederkehr des Jahrestags der Novemberpogrome. In einer Zeit, in der Rechtsextremismus und Bestialität Menschlichkeit und Mitgefühl in Europa ablösten, wurden auch der österreichischen jüdischen Bevölkerung Wunden geschlagen, die bis heute nicht verheilt sind: Die Zeitzeugen gaben ihr seelisches Leid oft an ihre Kinder und Enkelkinder weiter. In der Dokumentation mit dem Titel "Schatten der Scham" beschäftigt sich Sabina Zwitter-Grilc mit der Weitergabe des Traumas an nachfolgende Generationen und begleitet eine junge Jüdin auf ihrer Wurzelsuche. Im Film, der an diesem Freitag mit dem Claus-Gatterer-Preis ausgezeichnet wurde, kommen auch Peter Handke, die New Yorker Autorin Lily Brett und André Heller zu Wort.
Im vollbesetzten Stadttheater im Südtiroler Bruneck wurde am Freitag vormittag der heurige "Prof. Claus Gatterer-Preis" vom Österreichischen Journalisten Club - ÖJC vergeben. Der Preis ging an die kärntnerisch-slowenische ORF-Journalistin Mag. Sabina Zwitter-Grilc für ihren Dokumentarfilm "Schatten der Scham".
Der "Prof. Claus Gatterer-Preis" wird jährlich vom Österreichischen Journalisten Club für sozial engagierten Journalismus vergeben und ist mit 5.000 Euro dotiert.
Voriges Jahr gedachte man der 75. Wiederkehr des Jahrestags der Novemberpogrome. In einer Zeit, in der Rechtsextremismus und Bestialität Menschlichkeit und Mitgefühl in Europa ablösten, wurden auch der österreichischen jüdischen Bevölkerung Wunden geschlagen, die bis heute nicht verheilt sind: Die Zeitzeugen gaben ihr seelisches Leid oft an ihre Kinder und Enkelkinder weiter. In der Dokumentation mit dem Titel "Schatten der Scham" beschäftigt sich Sabina Zwitter-Grilc mit der Weitergabe des Traumas an nachfolgende Generationen und begleitet eine junge Jüdin auf ihrer Wurzelsuche. Im Film, der an diesem Freitag mit dem Claus-Gatterer-Preis ausgezeichnet wurde, kommen auch Peter Handke, die New Yorker Autorin Lily Brett und André Heller zu Wort.
Im vollbesetzten Stadttheater im Südtiroler Bruneck wurde am Freitag vormittag der heurige "Prof. Claus Gatterer-Preis" vom Österreichischen Journalisten Club - ÖJC vergeben. Der Preis ging an die kärntnerisch-slowenische ORF-Journalistin Mag. Sabina Zwitter-Grilc für ihren Dokumentarfilm "Schatten der Scham".
Der "Prof. Claus Gatterer-Preis" wird jährlich vom Österreichischen Journalisten Club für sozial engagierten Journalismus vergeben und ist mit 5.000 Euro dotiert.