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Ruf der Heimat - eine Revue aus der Wiener Hölle

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Katalogzettel

Titel Ruf der Heimat - eine Revue aus der Wiener Hölle
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Schreiber, Elena
Thoma, Martin
Wacks, Georg [GND ]
Wagner-Trenkwitz, Christoph [GND ]
ARD-alpha [Sendeanstalt]
Datum 2014.06.18 [Sendedatum]
Ort Wien, Theater an der Wien [Aufnahmeort]
Schlagworte Unterhaltung ; Kabarett ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-01430_K01, E52-01430 e52-01430
Medienart Mediendatei

Information

Inhalt

Vor genau 108 Jahren – im Oktober 1906 – eröffneten die beiden Volksschauspieler und Theaterunternehmer Sigmund und Leopold Natzler das Theater und Cabaret „Die Hölle“ im Souterrain des Theater an der Wien.

Die Hölle war ein legendäres Unterhaltungsetablissement im deutschsprachigen Raum. Sie war dem Geist des französischen Cabarets verpflichtet und eine Talenteschmiede für UnterhaltungskünstlerInnen aller Art. Ralph Benatzky, Fritz Grünbaum, Karl Farkas, Hans Moser, Hugo Wiener,Mela Mars und Stella Kadmon sind nur einige Stars, deren Karriere in derHölle ihren Anfang nahm.

In beiden Sälen wurde gelacht, gesungen und getanzt. Franz Lehár, Edmund Eysler und der junge Robert Stolz schrieben einaktige Varietéoperetten für Die Hölle, Béla Laszky und Ralph Benatzky frivole Lieder, die von den umjubelten Diseusen Mela Mars und Josma Selim unter großem Beifall vorgetragen wurden. Fritz Grünbaum las aus eigenen Dichtungen, und GreteWiesenthal zeigte ihre eindrucksvollen Tänze. Mehr als 20 Jahre lang war Die Hölle eines der führenden Cabarets im deutschsprachigen Raum. Nach den stets ausverkauften Programmen Tanz der Blinden, Rouge & Noir, Im Opiumrausch und Streng vertraulich verwandelt sich das Souterrain des Theater an der Wien nun erneut zum Theater und Kabarett Die Hölle. Georg Wacks stellt eine Revue zusammen, die – 108 Jahre nach der Eröffnung – geheimnisvolle Höhepunkte in authentischen Kostümen und prachtvoller Ausstattung zeigt. Für das Flair des Fin de Siècle sorgen die Diseuse Elena Schreiber mit pikanten Chansons, Christoph Wagner- Trenkwitz in seinen grotesken Tänzen, Martin Thoma mit tiefgründigen Milieustudien und Stefan Fleischhacker als „letzter lebender Kunstpfeifer“. Fritz Grünbaum garantiert literarisches Niveau. Marie-Theres Arnbom präsentiert in der begleitenden Ausstellung neue verschollene Artefakte. Für strömenden Champagner sorgt die hauseigene Restauration.
Besetzung:
Konzeption und Regie Georg Wacks ;
Ausstattung Stefan Fleischhacker ;
Mitwirkende Elena Schreiber ;
Mitwirkender Stefan Fleischhacker ;
Mitwirkender Martin Thoma ;
Mitwirkender Georg Wacks ;
Mitwirkender Christoph Wagner-Trenkwitz ;
Klavier Christina Renghofer ;
Orchester Ensemble 'Albero Verde' ;
Ausstellung Marie-Theres Arnbom ;

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