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Der Mann mit der Kamera

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Katalogzettel

Titel Der Mann mit der Kamera
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Horwath, Alexander [Einleitung] [GND ]
Vertov, Dziga [Regie] [GND ]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2014.07.02 [Sendedatum]
1929 [Produktionsdatum]
Schlagworte Film ; Technik ; Spielfilm ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-01518_K01, E52-01518 e52-01518
Medienart Mediendatei

Information

Inhalt

Filmmuseumsdirektor Alexander Horwath kuratiert einen spannenden kult.Filmsommer von der Ära des Stummfilmes bis zum zeitgenössischen österreichischen Filmschaffen. Preisgekrönte Meisterwerke der Sonderklasse, die ihre jeweiligen Genres nachhaltig geprägt haben. Vom frühen Dokumentarfilm über den Film Noir bis zu den Neorealisten und Surrealisten. Mit Regiegrößen wie Luis Buñuel, Ulrich Seidl, Roberto Rossellini, Rainer Werner Fassbinder, Fritz Lang, Jean Renoir und Nicholas Ray. Anhand zehn ausgewählter Filme erklärt Alexander Horwath die wichtigsten Strömungen in der Filmgeschichte des 20. Jahrhunderts. Inhalt: Der Film zeigt einen Tag in einer russischen Großstadt vom Erwachen der ersten Bewohner, über ihre Arbeitsschichten, bis hin zum Feierabend mit sportlicher Betätigung und diversen Freizeitbeschäftigungen. Den ganzen Tag über begleitet der Zuschauer einen Filmreporter mit einer Kamera, der diverse Alltagsszenen filmt, die nachher im Schneideraum zusammengefügt werden.
Ein in Szene gesetztes Großstadtporträt ist auch der Dokumentarfilm "Der Mann mit der Kamera" von Dsiga Wertow aus dem Jahr 1928, der gleichzeitig als große Reflexion über den Dokumentarfilm an sich angesehen werden kann. Der Film zeigt einen Tag in einer russischen Großstadt: vom Erwachen der ersten Bewohner - über ihre Arbeitsschichten - bis hin zum Feierabend mit sportlicher Betätigung und diversen Freizeitbeschäftigungen. Den ganzen Tag über begleitet der/die Zuschauer/in einen Filmreporter mit einer Kamera, der diverse Alltagsszenen filmt, die nachher im Schneideraum zusammengefügt werden. Dadurch verweist Wertow auf die Konstruiertheit der Wirklichkeit, die im Film gezeigt wird, und spielt als einer der ersten Regisseure ganz bewusst mit metafiktionalen Elementen und Montage. Die Figur des Manns mit der Kamera im Film wird dadurch zu einer Analogie des Zusammenhangs von Kino und Wirklichkeit.

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