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Am Schauplatz Gericht [2014.07.24]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Schauplatz Gericht

Katalogzettel

Titel Am Schauplatz Gericht [2014.07.24]
Titelzusatz Harte Bandagen
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2014.07.24 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DVD [DVD]
Sprache Deutsch
Signatur 12-10456_03
Medienart DVD
Gesamtwerk/Reihe Schauplatz Gericht

Information

Inhalt

In der Redaktion von 'Am Schauplatz Gericht' sind wir immer wieder erstaunt, aus welchen scheinbar harmlosen Anlässen monumentale Konflikte entstehen, die dann jahrelang vor Gericht abgehandelt werden. So kann zum Beispiel eine sonntägliche Ruhestörung in manchen Kreisen zu eingeschlagenen Nasen, brennenden Autos und Attacken mit Schusswaffen führen.

Die eineiigen Zwillinge Peter und Paul K. wohnen direkt am Wiener Naschmarkt. Sie ärgerten sich über einen Lokalbesitzer, der am Sonntag sein Restaurant umbaute, da sollte doch Ruhezeit sein. Sie stellten ihn zur Rede und der Konflikt eskalierte. Es begann mit eingeschlagenen Glasscheiben und zerkratzten Autos. Dann kam es zu ersten Körperverletzungen und Großeinsätzen der Polizei. Peter K. saß knapp ein halbes Jahr in Untersuchungshaft. Unschuldig, stellte sich heraus.

Dann wurden die Brüder krankenhausreif geschlagen, Unbekannte zündeten ihr Auto an. Auf offener Straße wurde auf die Zwillinge geschossen.

Die Polizei kommt bei den Ermittlungen nicht recht weiter, Peter und Paul K. glauben, dass man sie im Stich lässt.

Blick hinter die Kulissen
Andere Menschen, vor allem die mit solidem finanziellen Hintergrund, führen eher die juristische Klinge: Zum Beispiel, wenn sie mit einem Bericht im ORF nicht einverstanden sind. Da wird dann das ganze Register gezogen, alle erdenklichen Klagen und Beschwerden bei Gerichten und Behörden werden ausprobiert. Das kostet die Journalisten Geld, Zeit und Nerven. Ein Blick hinter die Kulissen der Redaktionsarbeit.

Im zweiten Teil der Sendung zeigen wir, wie es ist, wenn die Redakteurinnen und Redakteure des ORF wegen ihrer Berichterstattung selbst vor Gericht stehen. Das passiert meist dann, wenn mächtige Menschen oder Firmen kritisiert werden. Wenn man zum Beispiel die Frage stellt, ob die Millionen der 'Hypo Alpe-Adria-Bank' einfach verschwunden sind oder ob es da auch bestimmte Unternehmer gibt, die dabei eine Rolle gespielt haben könnten. Oder wenn man Mieter von Wohnungen in Häusern zu Wort kommen lässt, die sich darüber beschweren, dass der Hausherr sie mit allen möglichen Mitteln aus dem Haus bekommen will um das Haus dann besser verwerten zu können. Wir berichten von drei solchen Klagen gegen den ORF und davon, wie sie ausgegangen sind.

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