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Heimat Fremde Heimat [2014.07.27]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Heimat, fremde Heimat

Katalogzettel

Titel Heimat Fremde Heimat [2014.07.27]
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Iordanopoulos, Lakis [Moderation]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2014.07.27 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Politik Österreich ; Migration ; Minderheiten ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DVD [DVD]
Sprache Deutsch
Signatur 12-10461_02
Medienart DVD
Gesamtwerk/Reihe Heimat, fremde Heimat

Information

Inhalt

50 Jahre Arbeitsmigration - eine wahre Geschichte
Abdullah Saymaz kam im Jahr 1964 mit der ersten sogenannten "Gastarbeiter"-Generation nach Österreich. Damals wurden sie feierlich mit Blasmusikkapelle am Wiener Südbahnhof empfangen. Nach neun Monaten Arbeit auf der Baustelle fuhr Saymaz im Dezember 1964 in seine Heimat. In Istanbul heiratete er und kam einige Monate später mit seiner Frau Feriha nach Österreich zurück. Möglicherweise ist sie die erste sogenannte "Gastarbeiterin" aus der Türkei, die nach Österreich kam. Ihr erstes Kind kam 1966 auf die Welt. Über die abwechslungsreiche Geschichte des zugewanderten Ehepaares, die auch die Geschichte von vielen solcher Ehepaare sein könnte, berichtet Mehmet Akbal.

50 Jahre Arbeitsmigration nach Österreich - Ein historischer Abriss
Im Mai 1964 unterzeichnete Österreich ein Anwerbeabkommen mit der Türkei, um das Problem des Arbeitermangels in der damals florierenden Wirtschaft zu lösen. Zwei Jahre später folgte ein weiteres Abkommen mit dem damaligen Jugoslawien. Spätestens seit dieser Zeit kann Österreich als Einwanderungsland bezeichnet werden. Eine Tatsache, die in der österreichischen Geschichtsschreibung so nicht vorkommt. Über das Jubiläum "50 Jahre Gastarbeiter in Österreich" und über die Forderung von Wissenschaftern, die Geschichte von Migrantinnen und Migranten zu dokumentieren, zu archivieren und zum integralen Bestandteil der Geschichtsschreibung zu machen, berichtet Tatjana Koren.

Spuren der Migration in Hall in Tirol
Seit zwei Jahren befasst sich das Projekt "Spurensuche: Hall in Bewegung" des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck mit der Arbeitsmigration in der Stadt Hall in Tirol. Ziel ist es, diesen Teil der neueren Geschichte aufzuarbeiten und der Bevölkerung ins Bewusstsein zu bringen. In das Forschungsprojekt wurden auch Schülerinnen und Schüler aus drei Schulen in Hall und Umgebung eingebunden. Im Beitrag von Tatjana Koren begeben sich fünf Schüler gemeinsam mit dem Zeitzeugen Arif Yildirim auf eine spannende Spurensuche.

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