Interview mit Wilhelm Gregorich - 1. Teil
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Inhalt
Wilhelm Gregorich stellt sich vor: er war bis 1978 als Lehrer tätig, Direktor der Hauptschule in Rechnitz, Burgenland, nach 1945 besuchte er außerdem häufig Schulen als Zeitzeuge des NS-Regimes. Er erzählt wie er 1938 noch Hitler zugejubelt hatte, weil dieser die konfessionellen Schulen in Burgenland abschaffte und den Lehrerberuf aufwertete, allerdings fiel er bei den Nazis schon kurze Zeit nach dem "Anschluss" in Ungnade und musste strafweise Zwangsarbeit leisten und wurde mehrmals strafversetzt. Im Jahr 1941 wurde er zu 10 Jahren Zuchthaus verurteilt, weil er 5 Reichsmark für die Familien von verhafteten NS-Gegnern gespendet hatte.
#13#13 Grund der Verfolgung während des NS-Regimes: #13 Individueller Widerstand (Hilfeleistung für Hinterbliebene von inhaftierten und hingerichteten Widerstandskämpfer/innen #13#13 Orte der Inhaftierung: #13 Haftanstalt Oberwart #13 Landesgericht Graz #13 Haftanstalt Straubing #13 Todesmarsch in das KZ Dachau (Flucht)