Interview mit Antonia Bruha - 2. Teil
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Inhalt
Antonia Bruha erzählt von ihrer Deportation nach Ravensbrück, den Transportbedingungen und der Ankunft im KZ Ravensbrück, die von Gewalt der Aufseherinnen geprägt war. Antonia Bruha spricht von der Häftlingskleidung, die sie bekamen, den Farben der Winkeln, und was sie bedeuteten. Auch erzählt sie von gewaltvollen Situationen und dem Schicksal von Mithäftlingen, die ihr besonders in Erinnerung geblieben sind. Nachdem sie unmittelbar nach ihrer Ankunft dem "Zugangsblock" zugewiesen war, kam Antonia Bruha auf den Block, bei dem Rosa Jochmann Blockälteste war. Auch gelang es ihr nach einiger Zeit, die schwere körperliche Arbeit gegen die im Krankenrevier einzutauschen. Als Sekretärin und Dolmetscherin des SS-Arztes Percival Treite bekam Bruha die Zwangsabtreibungen, Zwangssterilisationen, Kindstötungen und medizinischen Versuche, die im KZ Ravensbrück unter der Aufsicht Treites durchgeführt worden sind, unmittelbar mit.
Grund der Verfolgung während des NS-Regimes:
Politischer Widerstand
Widerstand in Gefängnissen und Lagern
Orte der Inhaftierung:
Gestapo-Leitstelle am Morzinplatz
Polizeigefangenenhaus Rossauer Lände
KZ Ravensbrück