Interview mit Oskar Rosenstrauch - 1. Teil
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Inhalt
Oskar Rosenstrauch spricht von seinem politischen Widerstand während des Austrofaschismus, weswegen er als 16-Jähriger einige Wochen im Polizeigefangenenhaus Elisabethpromenade inhaftiert war. Als jüdischer Kommunist tauchte er 1938 in Wien unter, floh über die grüne Grenze in die Tschechoslowakei und anschließend nach England. Während auch seine Mutter und Schwestern das NS-Regime im Exil in England überlebten, hatte sein Vater weniger Glück. Er versuchte mit dem "Kladovo-Transport" nach Palästina zu emigrieren, der Transport musste in Jugoslawien Halt machen, wo sein Vater wie fast alle Insassen des Transportes von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Oskar Rosenstrauch kehrte mit zwei Töchtern und seiner Frau, einer Wiener Jüdin, die mit einem Kindertransport nach England fliehen konnte, im Jahr 1946 nach Wien zurück, wo ihm ein Chefposten in einer Metallwarenfabrik angeboten wurde.
Grund der Verfolgung während des NS-Regimes:
Verfolgung als "Jude/Jüdin"
Politischer Widerstand
Orte des Exils:
Tschechoslowakei
Großbritannien