Interview mit Kurt Menasse - 1. Teil
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Kurt Menasse spricht von den Auswirkungen des "Anschlusses" Österreichs an Hitlerdeutschland auf seine Familie. Weil sein Vater nach den Nürnberger Gesetzen als "Jude" klassifiziert wurde und seine Mutter "Arierin" war, wurden er und sein Bruder als "Halbjuden" verfolgt. Den Söhnen gelang es, Ende 1938 mit einem Kindertransport nach England zu fliehen, sein Vater überlebte durch den Schutz seiner Frau, die bei ihm blieb, die Nazizeit in Wien. Kurt Menasse spricht von der Zeit in England, der Internierung mit Kriegsbeginn und seine Freiwilligenmeldung bei der englischen Armee. Dies führte jedoch nicht wie gehofft dazu, dass er sich an der Befreiung Österreichs vom Naziregime beteiligen konnte, sondern er wurde nach Burma in den Krieg gegen Japan geschickt. Ihm gelang es erst 1946 als britischer Soldat nach Österreich versetzt zu werden, und seine Frau und seinen Bruder nach Wien zu holen.
Grund der Verfolgung während des NS-Regimes:
Verfolgung als "Jude/Jüdin"
Orte des Exils:
Großbritannien
Einsatzorte als britischer Soldat:
Burma
Österreich