Kreuz und Quer [2014.10.28]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kreuz und quer
Katalogzettel
| Titel | Kreuz und Quer [2014.10.28] |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Tatzreiter, Helmut [Redaktion]
Kalteis, Fritz [Gestaltung] [GND ] Tatzreiter, Helmut [Redaktion] ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2014.10.28 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Religion ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-10694_02 |
| Medienart | DVD |
| Gesamtwerk/Reihe | Kreuz und quer |
Information
Inhalt
Gewalt und Religion - Eine unheilige Allianz
Der Terror der Miliz "Islamischer Staat" (IS) ist eine neue Dimension religiös motivierter Brutalität. Doch der Blick in die Geschichte zeigt: Gewalt gehört ebenso wie Religion zu den Urphänomenen der Menschheitsgeschichte - und spielte auch in antireligiösen Systemen keineswegs eine geringere Rolle. Warum vergießt der Mensch Blut im Namen Gottes, während gleichzeitig in den Weltreligionen Friede, Barmherzigkeit und Liebe zentrale Bedeutung haben? Fritz Kalteis sucht in seiner Doku nach Antworten auf diese brandaktuelle Frage.
Der Terror der Miliz "Islamischer Staat" (IS) ist eine neue Dimension religiös motivierter Brutalität. Doch der Blick in die Geschichte zeigt: Gewalt gehört ebenso wie Religion zu den Urphänomenen der Menschheitsgeschichte - und spielte auch in antireligiösen Systemen keineswegs eine geringere Rolle. Warum vergießt der Mensch Blut im Namen Gottes, während gleichzeitig in den Weltreligionen Friede, Barmherzigkeit und Liebe zentrale Bedeutung haben? Fritz Kalteis sucht in seiner Doku nach Antworten auf diese brandaktuelle Frage.
Gewalt im Islam - Was wirklich im Koran steht
Enthauptungen, Vertreibungen, Versklavung von Frauen und Kindern: Ihre Gewaltorgien rechtfertigen islamistische Terroristen mit dem Koran und dem Vorbild des Propheten Muhammed. Sie geben vor, zum "Ursprung" der Religion zurückkehren zu wollen, als im 7. Jahrhundert die Einheit von Religion, Sozial- und Staatswesen im Islam begründet wurde. Ihre Feinde sind alle "Ungläubigen" - auch andersdenkende Muslime. Islamische Theologen widersprechen den Extremisten heftig und lehnen diese Auslegung als "vergiftete Ideologie" ab, durch die der Islam missbraucht werde. Was steht wirklich im Koran - etwa über den "Jihad"? Was kann die Weltreligion Islam extremistischen Konzepten entgegensetzen? Und wie funktioniert die Radikalisierung junger Menschen, die bereit sind, für vermeintlich religiöse Ideen Gewalt anzuwenden? Darüber diskutieren:
Armina Omerika, Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam, Universität Frankfurt;
Hamed Abdel-Samad, Politologe und Autor; Christian Troll, Islamwissenschaftler, Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt; Tarafa Baghajati, Obmann der Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen. Die Diskussion leitet Günter Kaindlstorfer.
Enthauptungen, Vertreibungen, Versklavung von Frauen und Kindern: Ihre Gewaltorgien rechtfertigen islamistische Terroristen mit dem Koran und dem Vorbild des Propheten Muhammed. Sie geben vor, zum "Ursprung" der Religion zurückkehren zu wollen, als im 7. Jahrhundert die Einheit von Religion, Sozial- und Staatswesen im Islam begründet wurde. Ihre Feinde sind alle "Ungläubigen" - auch andersdenkende Muslime. Islamische Theologen widersprechen den Extremisten heftig und lehnen diese Auslegung als "vergiftete Ideologie" ab, durch die der Islam missbraucht werde. Was steht wirklich im Koran - etwa über den "Jihad"? Was kann die Weltreligion Islam extremistischen Konzepten entgegensetzen? Und wie funktioniert die Radikalisierung junger Menschen, die bereit sind, für vermeintlich religiöse Ideen Gewalt anzuwenden? Darüber diskutieren:
Armina Omerika, Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam, Universität Frankfurt;
Hamed Abdel-Samad, Politologe und Autor; Christian Troll, Islamwissenschaftler, Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt; Tarafa Baghajati, Obmann der Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen. Die Diskussion leitet Günter Kaindlstorfer.