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Oh Yeah, She Performs!

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Katalogzettel

Titel Oh Yeah, She Performs!
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Unger, Mirjam [Gestaltung] [GND ]
3sat [Sendeanstalt]
Datum 2014.10.27 [Sendedatum]
Schlagworte Musik ; U-Musik ; Frauen ; Moderne Musikformen - Pop ; Dokumentation ; Interview ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-02394_K01, E52-02394 e52-02394
Medienart Mediendatei

Information

Inhalt

Nervosität back-stage, Adrenalin on-stage, Band-Alltag off-stage. Vier junge Frauen, die ein Traum verbindet: eigene Musik zu komponieren, zu produzieren und davon leben zu können, ohne Kompromisse! Gustav, Clara Luzia, Teresa Rotschopf und Luise Pop auf ihrem Weg durch die Höhen und Tiefen eines selbstbestimmten Lebenstraumes. Ein Musikerinnenfilm.
Sie begeistern ihre Fans, machen kompromisslos die Musik, die ihnen gefällt, sind furchtlos und gehen aufs Ganze. Wir alle kennen sie aus den Charts unter ihren Bandnamen Gustav, Clara Luzia, Bunny Lake und Luise Pop. In echt heißen die Damen Eva Jantschitsch, Clara Humpel, Teresa Rotschopf und Vera Kropf. Sie haben nicht nur was zu singen, sondern auch was zu sagen. Und erobern damit ein Metier, das immer noch zum Großteil in Männerhand ist.

Die gebürtige Grazerin Eva Jantschitsch hat sich denn auch gleich Gustav genannt (der Name, den ihr Vater einem Sohn gegeben hätte). Teresa Rotschopf wurde mit der Formation Bunny Lake bekannt. Und geht nun als O mit Produzent Patrick Pulsinger ihre eigenen Wege, die sie bis nach New York führen. Clara Luzia Maria Humpel stammt aus dem Kaff Oberretzbach in Niederösterreich, inzwischen macht die geborene Revoluzzerin ihr Ding in Wien - vor zunehmend größerem Publikum. Auch Vera Kropf hat sich als Luise Pop ihre Fans erobert.

Blöde Komplimente ärgern die Performerinnen noch immer. "Für eine Mädchenband echt gut", zum Beispiel. Sie lassen sich nicht mehr dreinreden. Sie nehmen im Heimstudio auf oder im verlassenen Bauernhaus, sie spielen internationale Gigs, sie kriegen Kinder und proben im Keller und im Kleingartenhaus.

Die legendäre Ex-Ö3- und FM4-Moderatorin Mirjam Unger, seit 2001 auch als freie Regisseurin tätig (Vienna's Lost Daughters, Ternitz Tennessee) interviewte unzählige österreichische Musikerinnen, bevor sie sich auf diese vier festlegte. Es fiel ihr nicht leicht. In ihrer Doku steht das Leben frontstage wie backstage gleichermaßen im Fokus. Die mitreißenden Konzertmitschnitte drehte Unger, selbst Fan von Filmen wie Scorseses "The Last Waltz" und auch als Analog-Fotografin unterwegs, auf Film. Ganz klassisch. Materialengpässe führten allenfalls zu sorgfältigerer Auswahl. Auch die genialen Lyrics der vier Damen fallen nicht unter den Tisch, sondern werden auszugsweise eingeblendet. Verzichtet hat Unger dafür ganz bewusst auf langweilige talking heads, sprich Musikspezialisten oder Kollegen, die ihren Senf dazugeben. Diesmal gehört die Bühne ganz den Frauen. Und von wegen "Verschwende deine Jugend": Für sie ist der Beruf Berufung. Und wenn das heißt, dass der Nachwuchs im Studio dabei ist. Das Musikbusiness aus Frauenperspektive. Rock 'n' Roll, Babies!

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