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Kreuz und Quer [2014.11.18]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kreuz und quer

Katalogzettel

Titel Kreuz und Quer [2014.11.18]
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Guggenberger, Christoph [Redaktion] [GND ]
Langbein, Kurt [Gestaltung] [GND ]
Innerhofer, Judith E. [Gestaltung]
Krenn, Barbara [Redaktion]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2014.11.18 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Religion ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DVD [DVD]
Sprache Deutsch
Signatur 12-10758_03
Medienart DVD
Gesamtwerk/Reihe Kreuz und quer

Information

Inhalt

Alles was gerecht ist
Alle fordern sie, alle reklamieren sie für sich, aber wie steht es ums sie tatsächlich, und was bedeutet sie, die Gerechtigkeit?
Drei Familiengeschichten zeigen, wie es um die Verteilung von Chancen, Vermögen, Glück und Gesundheit in unserer Gesellschaft steht. Die Hoffnungen, Ängste, Alltagssorgen der Familien sind ebenso unterschiedlich wie die Gedanken der einzelnen Familien und Familienmitglieder zu Fragen von Gerechtigkeit, Freiheit, Glück.
Die Unternehmerfamilie: Seit Generationen vererben die Gmachls Betrieb und Vermögen in Elixhausen, Salzburg. "Ich hätte es schlechter erwischen können", sagt Michaela Gmachl, die das Superior-Hotel weiterführt. Ihre jüngste Schwester bekam ein anderes Hotel zum Ausgleich geschenkt, die dritte Schwester eine Tierarzt-Praxis.
In Sachen Verteilung scheint die Sache klar: Das Vermögen der reichsten 10 Prozent wächst pro Stunde um 3,2 Millionen Euro, fast dreimal so schnell wie jenes der restlichen 90 Prozent. Und Vermögen wird hauptsächlich an jene vererbt, die schon besitzen: Von den ärmsten 10 Prozent der Österreicher erbt nur jeder Zehnte - durchschnittlich knapp 16.000 Euro. Von den reichsten 10 Prozent erben rund zwei Drittel, durchschnittlich 312.900 Euro. Und zwar pro Kopf.
Die Mittelstandsfamilie: "Ich bin ein Glückskind", sagt Philosoph Clemens Sedmak, der mit Frau und drei Kindern in Seekirchen lebt. Bildung ist ihr oberstes Gut - und Bildung wird in Österreich mehr als anderswo vererbt. Zugleich versuchen die Sedmaks versuchen innerhalb der Familie das Experiment Gerechtigkeit. Kann das zumindest im Kleinen gelingen?
Clemens Sedmak, Professor am King's College in London, beobachtet aber auch den Zustand der österreichischen Gesellschaft: "Es ist ärgerlich, dass die, die haben noch mehr bekommen. Das ist für ein Gemeinwesen nicht gut."
1976 teilten sich die reichsten 20 % der Österreicher rund 40% des gesamten Lohneinkommens, die ärmsten 20% mussten sich mit 4,8 % begnügen. Mittlerweile ist der Anteil der Ärmsten noch weiter geschrumpft, auf nur mehr 1,9%. Und das Fünftel der Top-Verdiener kassiert schon fast die Hälfte aller Einkommen.
Die sozial Schwachen: Die Großeltern haben ihr Leben lang schwer gearbeitet, aber für die Kinder bleibt kaum etwas an Startvorteilen. Und deren Kinder brechen die Schule wieder ab. Männer ohne Pflichtschulabschluss leben um acht Jahre kürzer als Akademiker. Und der Durchschnitts-Österreicher ist im Lauf des Lebens um acht Jahre länger krank als Menschen in den skandinavischen Staaten. Warum?
Der Film macht sich auf die Suche nach Antworten - und begegnet in Dänemark Menschen und Modellen, die deutlich gerechter sind.
Franz von Assisi - Programm für die Weltkirche?
Franz von Assisi hat mit seiner Ordensgründung eine umfassende Reformbewegung in der mittelalterlichen Kirche initiiert. Seine Vorstellungen zu Armut, Friedfertigkeit und der Liebe zur Schöpfung waren visionär und zugleich eine Provokation für die kirchliche Obrigkeit seiner Zeit. Zwei Jahre nach seinem Tod wurde er 1228 heilig gesprochen. In der Dokumentation nehmen Experten Stellung zur Wirkungsgeschichte des Franziskus, dessen Namen der gegenwärtige Papst - als erster in der Geschichte - gewählt hat. Neben Aufnahmen von italienischen Schauplätzen illustrieren Spielszenen das historische Geschehen.

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