zurück

Navigation

Suchen

Extrem - Licht und Schatten

Mediathek

Dieses Medium ist nur vor Ort im Publikumsbetrieb der Österreichischen Mediathek verfügbar.

Katalogzettel

Titel Extrem - Licht und Schatten
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende ARD-alpha [Sendeanstalt]
Datum 2014.11.12 [Sendedatum]
2014.12.30 [Sendedatum / Wiederholung]
Schlagworte Gesellschaft ; Medizin ; Landschaft ; Dokumentation ; Klima und Wetter ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-02924_K01, E52-02924, E52-02561_K01, E52-02561
Medienart Mediendatei

Information

Inhalt

Dieser Film ist eine Reise zu den dunkelsten und hellsten bewohnten Orten der Welt. Dorthin, wo kaum jemals eine Wolke am Himmel zu sehen ist oder monatelang kein einziger Sonnenstrahl zum Boden vordringt. Menschen haben es gerne gemäßigt: nicht zu warm und nicht zu kalt, nicht zu feucht und nicht zu trocken, nicht zu hell und nicht zu dunkel. Der Erde ist das egal. Sie wartet mit Extremsituationen auf. Die Leute, die an solchen Plätzen leben, haben gelernt, sich mit extremen Bedingungen zu arrangieren. Wie tun sie das? Wie wirken sich Licht und Schatten im Übermaß auf den Gemütszustand aus? Wie schützen sich die Menschen?
Auf Wolken folgt Sonne, auf die Nacht folgt der Tag und umgekehrt. Und wenn nicht? Wie lebt es sich unter allzeit wolkenlosem Himmel? Und wie geht es Menschen, die monatelang am Himmel die Sonne nicht sehen können? Fest steht, dass Menschen, die sich an solchen extremen Orten niederlassen, eine Rossnatur haben müssen. In Longyearbyen, der Hauptstadt der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen, herrscht von Oktober bis Februar dauerhaft Nacht. Longyearbyen ist nicht nur die am weitesten im Norden gelegene größere Stadt der Welt, sie bietet auch einen der härtesten Jobs der Welt: als Bergarbeiter in den Kohlegruben. Es ist finster, wenn man in die Grube hinabsteigt, und ebenso finster, wenn man die Grube wieder verlässt. Das andere Extrem ist die Gegend um Yuma im US-Bundesstaat Arizona. Dort ist es an 340 Tagen im Jahr absolut wolkenlos - was alljährlich sonnenhungrige Rentner aus dem Norden anzieht. In ganzen Wohnmobil-Flotten fallen sie über die kleine Ortschaft Quartzsite her, um dort den Winter zu verbringen. Quartzsite hat im Sommer 2.500 Einwohner, im Winter sind es eine Million. Die 200 Bewohner der zwischen Felswänden eingekeilten Gemeinde Viganella in Norditalien waren jahrhundertelang im Winter zu einem Schattendasein verdammt. Denn ab November verschwindet die Sonne für 83 Tage hinter den Berggipfeln. Eine Idee des damaligen Bürgermeisters sorgte für Abhilfe: Er ließ einen riesigen Spiegel aufstellen, der das Sonnenlicht über den Bergen einfängt und hinunter auf den Dorfplatz spiegelt. Das hat Viganella weltweit bekanntgemacht. Auch St. Shotts in Neufundland ist weltweit bekannt - als der nebeligste Ort der Welt.
Die "Universum"-Dokumentation "Extrem - Licht und Schatten" besucht die hellsten und dunkelsten besiedelten Orte der Erde und stellt Menschen vor, die sich dort niedergelassen haben.
(ORF)

Download


Metadaten
Mediathek Logo