Das Tor zur Freiheit - Der Fall des Eisernen Vorhangs
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks zeit.geschichte
Katalogzettel
| Titel | Das Tor zur Freiheit - Der Fall des Eisernen Vorhangs |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 3 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2014.11.09 [Sendedatum] 1956 [Bezugsdatum] 1989 [Bezugsdatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik ; Politik Österreich ; Kalter Krieg ; Dokumentation ; Außenpolitik ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-02571_K01, E52-02571 e52-02571 |
| Medienart | Mediendatei |
| Gesamtwerk/Reihe | zeit.geschichte |
Information
Inhalt
Als Ungarn am 2. Mai mit dem Abbau des Eisernen Vorhangs begann, war das Tor zur Freiheit für tausende DDR-Bürger eröffnet. Wenige Monate später wurde der hermetisch abgeriegelte Stacheldrahtzaun auch an der Grenze Österreichs zur Tschechoslowakei abgerissen. Den Anfang machte Ungarn im Mai 1989 - und nur ein halbes Jahr später war der Eiserne Vorhang auch entlang der Grenzen der damaligen Tschechoslowakei und DDR zum Westen Vergangenheit. Als Ungarn am 2. Mai mit dem Abbau des seit Jahrzehnten bestehenden hermetisch abgeriegelten Stacheldrahtzauns begann, nutzten tausende DDR-Bürger ihren Sommerurlaub am Plattensee als Schlupfloch in den Westen. Im Juni durchschnitten die damaligen Außenminister Alois Mock aus Österreich und Gyula Horn aus Ungarn symbolisch den Grenzzaun. Die Bilder davon gingen weltweit durch die Medien und ermutigten weitere tausende Menschen zur Flucht. Der Schauplatz verlagerte sich im September in die deutschen Botschaften in Prag und Warschau und verstärkte den Druck auf die Regime in der CSSR und der DDR. In Folge fiel im November die innerdeutsche Grenze, und im Dezember wurde der Eiserne Vorhang auch an der österreichisch-tschechischen Grenze abgerissen. In nur sechs Monaten waren die Systeme des real existierenden Sozialismus implodiert, und die Neuordnung Europas eingeleitet.