Großprojekt der kleinen Schritte
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Katalogzettel
| Titel | Großprojekt der kleinen Schritte |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Sternath, Hermann [Gestaltung]
[GND
]
W24 [Sendeanstalt] ORF Landesstudio Wien [Produzent] |
| Datum |
2014.11.27 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Bauen ; TV-Mitschnitt |
| Örtliche Einordnung |
Wien
|
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-10850_02 |
| Medienart | DVD |
Information
Inhalt
Mitte der 1970er Jahre gab es in Wien 300.000 Substandardwohnungen. Ein Drittel der Bevölkerung lebte ohne eigenes Bad und WC. Heute ist diese Zahl auf etwa 50.000 Wohnungen gesunken, ohne dass historische Viertel wie in anderen Großstädten flächendeckend abgerissen wurden. Mit umfangreichen Sanierungsförderungen sowie der kontinuierlichen Beratung und Begleitung durch bürgernahe Gebietsbetreuung in den Gründerzeit-Bezirken gelang es, große Teile der überalterten Bausubstanz behutsam zu modernisieren, ohne die angestammt, oft auch sozial schwache Bevölkerung dadurch zu verdrängen.
Mittlerweile verfolgt die sanfte Stadterneuerung weitergehende Ziele, um die Lebensqualität in Wiens dicht bebauten Grätzeln zu verbessern: Über die Sanierung von Häusern hinaus, soll das gesamte Wohnumfeld gestärkt und weiterentwickelt werden, wozu die Nahversorgung mit Geschäften des täglichen Bedarfs ebenso zählt, wie das kulturelle Angebot oder die Gestaltungs- und Nutzungsqualität des öffentlichen Raums. Für eine dauerhafte Aufwertung der Stadt wird in zunehmendem Maße versucht, die lokale Bevölkerung einzubinden, damit die Bürgerinnen und Bürger – Wohnende wie Geschäftstreibende, Alteingesessene wie zugewandert – von Betroffenen zu Mitgestaltern ihres Lebensraums werden.
Mittlerweile verfolgt die sanfte Stadterneuerung weitergehende Ziele, um die Lebensqualität in Wiens dicht bebauten Grätzeln zu verbessern: Über die Sanierung von Häusern hinaus, soll das gesamte Wohnumfeld gestärkt und weiterentwickelt werden, wozu die Nahversorgung mit Geschäften des täglichen Bedarfs ebenso zählt, wie das kulturelle Angebot oder die Gestaltungs- und Nutzungsqualität des öffentlichen Raums. Für eine dauerhafte Aufwertung der Stadt wird in zunehmendem Maße versucht, die lokale Bevölkerung einzubinden, damit die Bürgerinnen und Bürger – Wohnende wie Geschäftstreibende, Alteingesessene wie zugewandert – von Betroffenen zu Mitgestaltern ihres Lebensraums werden.