"Shoah"-Regisseur Claude Lanzmann im Interview
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Katalogzettel
| Titel | "Shoah"-Regisseur Claude Lanzmann im Interview |
| Titelzusatz |
zeit.geschichte Spezial |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Lanzmann, Claude
[GND
]
Woller, Hans ORF 3 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2015.01.25 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Film ; Politik ; Völkermord und Holocaust ; Interview ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-03419_K01, E52-03419 e52-03419 |
| Medienart | Mediendatei |
Information
Inhalt
12 Jahre lange arbeitete Regisseur Claude Lanzmann an seinem monumentalen filmischen Werk "Shoah". Eine Arbeit, die stark an seine persönlichen Grenzen ging und von der st?ndigen Gefahr des Scheiterns begleitet war. Wie sollte man den Holocaust, das Unvorstellbare erklären? Lanzmann entschied sich daf?r, kein einziges Archivbild zu verwenden. Er führte bedrückende Interviews mit Leuten, die den Todeslagern der Nazis teils unter unglaublichen Umständen entkommen waren. Andererseits suchte er Nazis auf, die an der Vernichtungsmaschinerie beteiligt waren und ließ sich erklären, wie der grausame Todesplan umgesetzt wurde. Einige der Interviewpartner filmte er mit versteckter Kamera. Es bedurfte eines hohen, psychologisch geschulten Aufwands und einer ausgefeilten Fragetechnik, um die Befragten zum Sprechen zu bringen und ihnen zu entlocken, was kaum vermittelbar scheint. Im Interview erzählt Lanzmann über seine Arbeit an Shoah, einen der weltweit wichtigsten Dokumentarfilme über die Vernichtung des europäischen Judentums.