Hitlers Krieger - Udet - der Flieger
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Katalogzettel
| Titel | Hitlers Krieger - Udet - der Flieger |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 3 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2015.01.31 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik ; Portrait ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Luftfahrt ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-03467_K01, E52-03467 e52-03467 |
| Medienart | Mediendatei |
Information
Inhalt
Die Dokumentation zeigt die private Seite des Mannes, der im Ersten Weltkrieg zum populären Fliegerhelden wurde und der sich nach der misslungenen Luftschlacht um England 1941 erschoss.
Als „Des Teufels General“ machte ihn Carl Zuckmayer in seinem gleichnamigen Bühnenstück zur Legende. Doch der Mensch Ernst Udet (1896-1941) hatte wenig zu tun mit der Bühnengestalt des „General Harras“.
Die Dokumentation zeigt die wenig bekannte, private Seite des Mannes, der im Ersten Weltkrieg zum populären Fliegerhelden wurde und der sich später von den Nationalsozialisten propagandistisch einspannen ließ. Noch in der Zwischenkriegszeit war Ernst Udet international als einer der erfolgreichsten Jagdflieger des Ersten Weltkrieges aber auch als waghalsiger Kunstflieger bekannt. Göring übertrug ihm 1939 das neue Amt des Generalluftzeugmeisters. Nach den Misserfolgen in der Luftschlacht um England und den damit verbundenen Anfeindungen durch Göring und einiger andere NS-Größen erschoss sich Udet am 17. November 1941.
Der geniale Flieger Udet war an einer Aufgabe gescheitert, von der er selbst gewusst hatte, dass er für sie keine Befähigung besaß. Von denjenigen, die ihn, um seinen weltweit bekannten Namen nutzen zu können, ins Amt gedrängt hatten, im Stich gelassen, zog Udet seine Konsequenzen. Mit Ablehnung des Regimes, wie dies Zuckmayers Drama suggeriert, hatte dies nichts zu tun.
Udet gilt als mitverantwortlich für die fehlgesteuerte deutsche Luftrüstung während der ersten Kriegsjahre, die vor allem an ihrer gewaltigen Ineffizienz und der Tatsache litt, dass die politischen Zielvorgaben und der tatsächliche Kriegsverlauf völlig konträr waren.
Als „Des Teufels General“ machte ihn Carl Zuckmayer in seinem gleichnamigen Bühnenstück zur Legende. Doch der Mensch Ernst Udet (1896-1941) hatte wenig zu tun mit der Bühnengestalt des „General Harras“.
Die Dokumentation zeigt die wenig bekannte, private Seite des Mannes, der im Ersten Weltkrieg zum populären Fliegerhelden wurde und der sich später von den Nationalsozialisten propagandistisch einspannen ließ. Noch in der Zwischenkriegszeit war Ernst Udet international als einer der erfolgreichsten Jagdflieger des Ersten Weltkrieges aber auch als waghalsiger Kunstflieger bekannt. Göring übertrug ihm 1939 das neue Amt des Generalluftzeugmeisters. Nach den Misserfolgen in der Luftschlacht um England und den damit verbundenen Anfeindungen durch Göring und einiger andere NS-Größen erschoss sich Udet am 17. November 1941.
Der geniale Flieger Udet war an einer Aufgabe gescheitert, von der er selbst gewusst hatte, dass er für sie keine Befähigung besaß. Von denjenigen, die ihn, um seinen weltweit bekannten Namen nutzen zu können, ins Amt gedrängt hatten, im Stich gelassen, zog Udet seine Konsequenzen. Mit Ablehnung des Regimes, wie dies Zuckmayers Drama suggeriert, hatte dies nichts zu tun.
Udet gilt als mitverantwortlich für die fehlgesteuerte deutsche Luftrüstung während der ersten Kriegsjahre, die vor allem an ihrer gewaltigen Ineffizienz und der Tatsache litt, dass die politischen Zielvorgaben und der tatsächliche Kriegsverlauf völlig konträr waren.