Hitlers Krieger: Paulus - Der Gefangene
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Katalogzettel
| Titel | Hitlers Krieger: Paulus - Der Gefangene |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
3sat [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2015.01.31 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Zweiter Weltkrieg ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Portrait ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-03469_K01, E52-03469 e52-03469 |
| Medienart | Mediendatei |
Information
Inhalt
Er war der Chef der 6. Armee, die mit 260.000 Soldaten in Stalingrad eingekesselt wurde: Friedrich Paulus verweigerte letztendlich Hitler den Gehorsam und war mehr als 10 Jahre in sowjetischer Gefangenschaft.
Friedrich Paulus (1890-1957) wurde von Hitler zum Feldmarschall ernannt, als er im Kessel von Stalingrad auf längst verlorenem Posten stand. Ende 1942 gelang es der Roten Armee, die deutschen Linien im Norden und Süden zu durchbrechen, womit die 6. Armee von Paulus eingekesselt war. 260.000 Soldaten saßen in der Falle. Paulus‘ Bitte, Stalingrad aufzugeben und mit seinen Männern aus dem Kessel ausbrechen zu dürfen, stieß bei Adolf Hitler, der den Kampf um Stalingrad zur kriegsentscheidenden Schlacht erklärte, auf taube Ohren. Die von der Roten Armee angebotene ehrenvolle Kapitulation lehnte Paulus pflichtbewusst ab. In der Stunde der Niederlage verweigerte er jedoch den Gehorsam und teilte das Schicksal seiner Soldaten.
Am 31. Januar 1943 begab er sich als erster Feldmarschall der deutschen Kriegsgeschichte in die Gefangenschaft des Feindes. 1944 richtete Paulus unerwartet über Radio Moskau einen Appell ans deutsche Volk, in dem er mit Hitlers Krieg abrechnete. Über seine eigene Rolle in dem Feldzug, den er als Stratege mitgeplant hatte, verlor Paulus kein Wort. Auch an das Schicksal seiner Familie dachte er offenbar nicht: Seine Frau, die daraufhin gefangen genommen wurde und 1949 an den Folgen starb, sah er nicht mehr lebend.
Friedrich Paulus (1890-1957) wurde von Hitler zum Feldmarschall ernannt, als er im Kessel von Stalingrad auf längst verlorenem Posten stand. Ende 1942 gelang es der Roten Armee, die deutschen Linien im Norden und Süden zu durchbrechen, womit die 6. Armee von Paulus eingekesselt war. 260.000 Soldaten saßen in der Falle. Paulus‘ Bitte, Stalingrad aufzugeben und mit seinen Männern aus dem Kessel ausbrechen zu dürfen, stieß bei Adolf Hitler, der den Kampf um Stalingrad zur kriegsentscheidenden Schlacht erklärte, auf taube Ohren. Die von der Roten Armee angebotene ehrenvolle Kapitulation lehnte Paulus pflichtbewusst ab. In der Stunde der Niederlage verweigerte er jedoch den Gehorsam und teilte das Schicksal seiner Soldaten.
Am 31. Januar 1943 begab er sich als erster Feldmarschall der deutschen Kriegsgeschichte in die Gefangenschaft des Feindes. 1944 richtete Paulus unerwartet über Radio Moskau einen Appell ans deutsche Volk, in dem er mit Hitlers Krieg abrechnete. Über seine eigene Rolle in dem Feldzug, den er als Stratege mitgeplant hatte, verlor Paulus kein Wort. Auch an das Schicksal seiner Familie dachte er offenbar nicht: Seine Frau, die daraufhin gefangen genommen wurde und 1949 an den Folgen starb, sah er nicht mehr lebend.