Hitlers Krieger: Manstein - Der Stratege
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Katalogzettel
| Titel | Hitlers Krieger: Manstein - Der Stratege |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 3 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2015.01.31 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik ; Portrait ; Zweiter Weltkrieg ; Faschismus und Nationalsozialismus ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-03470_K01, E52-03470 e52-03470 |
| Medienart | Mediendatei |
Information
Inhalt
Adolf Hitlers Macht stützte sich nicht zuletzt auf den Beistand fähiger Gehilfen, die an seiner Seite das Kriegsgeschehen lenkten. Die sechsteilige Doku-Reihe „Hitlers Krieger“ beleuchtet die Karrieren einiger dieser Männer.
Für Hitler war er der klügste Kopf unter seinen Generälen, für die Alliierten ihr gefährlichster Gegner. Erich von Manstein (1887-1973) überlebte den Krieg, sein Werdegang steht stellvertretend für die meisten jener preußisch-konservativen Generäle, die dem Nationalsozialismus distanziert gegenüberstanden und doch als willige Werkzeuge Hitlers erbarmungslosen Krieg vollstreckten.
Erich von Manstein entwickelte den Operationsplan für den Frankreichfeldzug 1940 und begründete damit seinen Ruf als operatives Genie.
Nach dem Frankreichfeldzug wurde Manstein bei der Invasion der Sowjetunion eingesetzt, wo die Schlacht von Stalingrad 1942 einen für die Deutschen verhängnisvollen Wendepunkt einleitete. Er hatte maßgeblichen Anteil daran, den vollständigen Zusammenbruch des gesamten deutschen Südflügels der Ostfront als Folge der Stalingrader Niederlage zu verhindern. Während und nach der Stalingrad-Krise zeichnete sich ein immer stärker werdendes Zerwürfnis zwischen Manstein und Hitler ab. Trotz Mansteins Durchbruch des „wandernden Kessels“ von Kamenz-Podolski, der als ein Meisterstück der Kriegsführung gilt, wurde er im März 1944 von Adolf Hitler entlassen. 1945 von britischen Truppen interniert, fand 4 Jahre später der Prozess gegen Manstein statt. Verurteilt wurde er unter anderem, weil er seine Aufsichtspflicht als Oberbefehlshaber vernachlässigt, Deportationen zugelassen und Erschießungen von Kriegsgefangenen geduldet hatte. Bis 1960 beriet Manstein als einziger Feldmarschall der ehemaligen Wehrmacht die deutsche Bundesregierung beim Aufbau der Bundeswehr.
Für Hitler war er der klügste Kopf unter seinen Generälen, für die Alliierten ihr gefährlichster Gegner. Erich von Manstein (1887-1973) überlebte den Krieg, sein Werdegang steht stellvertretend für die meisten jener preußisch-konservativen Generäle, die dem Nationalsozialismus distanziert gegenüberstanden und doch als willige Werkzeuge Hitlers erbarmungslosen Krieg vollstreckten.
Erich von Manstein entwickelte den Operationsplan für den Frankreichfeldzug 1940 und begründete damit seinen Ruf als operatives Genie.
Nach dem Frankreichfeldzug wurde Manstein bei der Invasion der Sowjetunion eingesetzt, wo die Schlacht von Stalingrad 1942 einen für die Deutschen verhängnisvollen Wendepunkt einleitete. Er hatte maßgeblichen Anteil daran, den vollständigen Zusammenbruch des gesamten deutschen Südflügels der Ostfront als Folge der Stalingrader Niederlage zu verhindern. Während und nach der Stalingrad-Krise zeichnete sich ein immer stärker werdendes Zerwürfnis zwischen Manstein und Hitler ab. Trotz Mansteins Durchbruch des „wandernden Kessels“ von Kamenz-Podolski, der als ein Meisterstück der Kriegsführung gilt, wurde er im März 1944 von Adolf Hitler entlassen. 1945 von britischen Truppen interniert, fand 4 Jahre später der Prozess gegen Manstein statt. Verurteilt wurde er unter anderem, weil er seine Aufsichtspflicht als Oberbefehlshaber vernachlässigt, Deportationen zugelassen und Erschießungen von Kriegsgefangenen geduldet hatte. Bis 1960 beriet Manstein als einziger Feldmarschall der ehemaligen Wehrmacht die deutsche Bundesregierung beim Aufbau der Bundeswehr.