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ORF-Legenden

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks zeit.geschichte

Katalogzettel

Titel ORF-Legenden
Titelzusatz Ernst Waldbrunn „Denn er schaut so trüb und heiter“
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Waldbrunn, Ernst [Gefeierte Person] [GND ]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2015.04.04 [Sendedatum]
2015 [Produktionsdatum]
Schlagworte Kultur ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DVD [DVD]
Sprache Deutsch
Signatur 12-11212_03
Medienart DVD
Gesamtwerk/Reihe zeit.geschichte

Information

Inhalt

Bekannt und beliebt ist Schauspieler Ernst Waldbrunn (1907-1977) bis heute als der geniale „Blöde“ an der Seite von Karl Farkas (1893-1971) in den berühmten Doppelconferencen des Wiener Kabarett Simpl.

Daneben trat Waldbrunn auf Wiener Bühnen als Komiker und Charakterschauspieler auf, vor allem im Theater in der Josefstadt. Waldbrunn spielte zwischen 1948 und 1970 in einer Vielzahl österreichischer Filme, darunter „Der Prozess“ (1948), „Der alte Sünder“ (1951) oder „So ein Millionär hat’s schwer“ (1958).

1907 in Böhmisch-Krumau geboren, ist Ernst Waldbrunn schon früh vom Theater begeistert und debütiert nach der Promotion zum Doktor der Rechte in der Saison 1929/30 am Stadttheater Teplitz-Schönau. Weil seine Mutter Jüdin ist, wird er 1943 in Gleiwitz interniert, wo er gezwungen wird, für die Wachen des Konzentrationslagers Auschwitz Theater zu spielen. 1944 gelingt ihm die Flucht nach Wien, wo er bis Kriegsende untertaucht.

In Wien beginnt seine Karriere als Kabarettist. Seine größten Erfolge feiert er als Charakterdarsteller im Theater an der Josefstadt, wo er nach eigenen Worten sein künstlerisches Zuhause findet und von 1946 bis zu seinem Tod 1977 Mitglied im Ensemble ist.

Zum liebenswerten Markenzeichen von Ernst Waldbrunn wurde sein charakteristisches „Stottern“. Georg Schütz begibt sich mit diesem Film auf die Spurensuche nach dem Menschen hinter dem berühmten Komiker, der laut Elfriede Ott „nicht der war, für den man ihn gehalten hat“.

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