Panorama [2015.04.05]
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Katalogzettel
| Titel | Panorama [2015.04.05] |
| Titelzusatz |
Wir verändern die Welt!? |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 2 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2015.04.05 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-11213_02 |
| Medienart | DVD |
Information
Inhalt
„Panorama“ widmet sich dieses Mal dem Wunsch, die Welt zu verändern. Im Studenten-bewegten Jahr 1968 kritisierten Topsy Küppers und Georg Kreisler Bequemlichkeit und Stillstand. Zur gleichen Zeit schlossen sich einige Studenten zur „Kommune Wien“ zusammen, einer Wohngemeinschaft mit politischem Anspruch. Die öffentliche Aufregung war groß, aber mehr als die von den „Kommunen"- Mitgliedern angedachte Veränderung der Gesellschaft erregte die ebenfalls propagierte „freie Liebe“ die Gemüter.
Liberale Ideen der „68er“ fanden bald Eingang in die Kindererziehung. Junge Eltern wollten Kreativität und Spontaneität für ihre Kinder statt Zucht und Ordnung und gründeten selbstverwaltete Kindergärten. Alteingesessene Kindergärtnerinnen reagierten mit Beharrlichkeit. Die neuen „antiautoritären Kindergarten" würden sich bald wieder an das gewohnte System anpassen, so ihre Meinung.
Die 70er- und 80er-Jahre brachten eine wahre Hochblüte der Demo- und Protestkultur. Doch es waren nicht nur Studenten, die für ihre Anliegen auf der Straße gingen. Das breite Spektrum widerständiger Bürgerbewegungen erforschte Elisabeth T. Spira 1975 für „Teleobjektiv“.
Für die Raver- und Techno-Szene der 1990er-Jahre waren „Streik“ und „Protest“ Fremdwörter. Während die „68er“ fanden, es gäbe nichts Unpolitisches, standen nun Vergnügen und Selbstdarstellung im Vordergrund. Elisabeth Scharang und Robert Rotifer befragten die sogenannte „Generation X“.
Liberale Ideen der „68er“ fanden bald Eingang in die Kindererziehung. Junge Eltern wollten Kreativität und Spontaneität für ihre Kinder statt Zucht und Ordnung und gründeten selbstverwaltete Kindergärten. Alteingesessene Kindergärtnerinnen reagierten mit Beharrlichkeit. Die neuen „antiautoritären Kindergarten" würden sich bald wieder an das gewohnte System anpassen, so ihre Meinung.
Die 70er- und 80er-Jahre brachten eine wahre Hochblüte der Demo- und Protestkultur. Doch es waren nicht nur Studenten, die für ihre Anliegen auf der Straße gingen. Das breite Spektrum widerständiger Bürgerbewegungen erforschte Elisabeth T. Spira 1975 für „Teleobjektiv“.
Für die Raver- und Techno-Szene der 1990er-Jahre waren „Streik“ und „Protest“ Fremdwörter. Während die „68er“ fanden, es gäbe nichts Unpolitisches, standen nun Vergnügen und Selbstdarstellung im Vordergrund. Elisabeth Scharang und Robert Rotifer befragten die sogenannte „Generation X“.