Österreich-Bild [2015.04.12]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Österreich-Bild
Katalogzettel
| Titel | Österreich-Bild [2015.04.12] |
| Titelzusatz |
Das Geschenk des Lebens – Organspenden in Niederösterreich |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 2 [Sendeanstalt]
ORF Landesstudio Niederösterreich [Produzent] |
| Datum |
2015.04.12 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Medien und Kommunikation ; Nachrichten ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Örtliche Einordnung |
Niederösterreich
|
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-11247_03 |
| Medienart | DVD |
| Gesamtwerk/Reihe | Österreich-Bild |
Information
Inhalt
Eintausend Schwerkranke warten in Österreich derzeit auf eine Organspende, die ihr Leben retten bzw. die Lebensqualität nachhaltig verbessern kann.
Neben Lebend-Organspendern waren es im Jahr 2013 insgesamt 187 Verstorbene, denen nach umfassenden Untersuchungen Herz, Leber, Lunge, Niere oder Bauchspeicheldrüse entnommen wurde – jeder von ihnen hat so durchschnittlich drei Menschen entscheidend geholfen.
Ein „Österreich-Bild am Sonntag“ aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich (Gestaltung: Manuela Matl, Kamera: Helmut Muttenthaler und Andreas Kotzmann) zeigt die rechtliche Situation für Organspenden. Vor allem aber steht auch die soziale und menschliche Komponente im Blickpunkt, die psychische Belastung von Betroffenen, Angehörigen und Betreuern:
Chronisch Kranke, bereits Transplantierte sowie Angehörige von Organspendern aus Niederösterreich und anderen Bundesländern erzählen über ihre Erlebnisse, Gedanken und Gefühle. Aber auch Ärzte, Krankenschwestern, Psychologinnen, Philosophen und Geistliche kommen zu Wort.
In Österreich gilt – wie in der Mehrheit der anderen europäischen Länder auch – die Widerspruchsregelung: Jeder, der sich nicht im so genannten Widerspruchsregister anmeldet, kann nach seinem Ableben als Organspender herangezogen werden. Allerdings passiert das in Österreich nicht gegen den Wunsch der Angehörigen.
Voraussetzung ist jedenfalls zunächst die Diagnose des Hirntodes, die von zwei unabhängigen Ärzten durchgeführt wird. Wird das Gehirn nicht mehr durchblutet und besteht keine Sauerstoffversorgung mehr, sterben die Gehirnzellen irreversibel ab; klinisch-neurologische Untersuchungen, EEGs und Computertomografien sorgen für medizinische Klarheit, ob eine Organspende möglich ist. Danach folgen – auch für das medizinische Personal – oft sehr belastende Gespräche mit den Angehörigen.
In derart aufwühlenden Situationen finden viele Ärzte, Angehörige und Organempfänger Trost im Glauben, wie auch ein Dankgottesdienst in Stift Seitenstetten im Mostviertel zeigt. Gerade Transplantierte spüren vielfach eine tiefe Verbindung zum Spender – zu einer Person, deren Identität sie allerdings nie kennenlernen werden
Neben Lebend-Organspendern waren es im Jahr 2013 insgesamt 187 Verstorbene, denen nach umfassenden Untersuchungen Herz, Leber, Lunge, Niere oder Bauchspeicheldrüse entnommen wurde – jeder von ihnen hat so durchschnittlich drei Menschen entscheidend geholfen.
Ein „Österreich-Bild am Sonntag“ aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich (Gestaltung: Manuela Matl, Kamera: Helmut Muttenthaler und Andreas Kotzmann) zeigt die rechtliche Situation für Organspenden. Vor allem aber steht auch die soziale und menschliche Komponente im Blickpunkt, die psychische Belastung von Betroffenen, Angehörigen und Betreuern:
Chronisch Kranke, bereits Transplantierte sowie Angehörige von Organspendern aus Niederösterreich und anderen Bundesländern erzählen über ihre Erlebnisse, Gedanken und Gefühle. Aber auch Ärzte, Krankenschwestern, Psychologinnen, Philosophen und Geistliche kommen zu Wort.
In Österreich gilt – wie in der Mehrheit der anderen europäischen Länder auch – die Widerspruchsregelung: Jeder, der sich nicht im so genannten Widerspruchsregister anmeldet, kann nach seinem Ableben als Organspender herangezogen werden. Allerdings passiert das in Österreich nicht gegen den Wunsch der Angehörigen.
Voraussetzung ist jedenfalls zunächst die Diagnose des Hirntodes, die von zwei unabhängigen Ärzten durchgeführt wird. Wird das Gehirn nicht mehr durchblutet und besteht keine Sauerstoffversorgung mehr, sterben die Gehirnzellen irreversibel ab; klinisch-neurologische Untersuchungen, EEGs und Computertomografien sorgen für medizinische Klarheit, ob eine Organspende möglich ist. Danach folgen – auch für das medizinische Personal – oft sehr belastende Gespräche mit den Angehörigen.
In derart aufwühlenden Situationen finden viele Ärzte, Angehörige und Organempfänger Trost im Glauben, wie auch ein Dankgottesdienst in Stift Seitenstetten im Mostviertel zeigt. Gerade Transplantierte spüren vielfach eine tiefe Verbindung zum Spender – zu einer Person, deren Identität sie allerdings nie kennenlernen werden