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Heimat Fremde Heimat [2015.04.12]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Heimat, fremde Heimat

Katalogzettel

Titel Heimat Fremde Heimat [2015.04.12]
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Meixner, Silvana [Moderation] [GND ]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2015.04.12 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Politik Österreich ; Migration ; Minderheiten ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DVD [DVD]
Sprache Deutsch
Signatur 12-11252_05
Medienart DVD
Gesamtwerk/Reihe Heimat, fremde Heimat

Information

Inhalt

Anlässlich des Internationalen Roma-Tages lud das österreichische Parlament zu einer Diskussion ein. Nationalratspräsidentin Doris Bures tritt damit in die Fußstapfen ihrer Vorgängerin, der im vorigen Jahr verstorbenen Präsidentin Barbara Prammer.
Diese hatte stets ein offenes Ohr für Minderheiten und sorgte dafür, dass sie sich im österreichischen Parlament zu Hause fühlen.

Die Diskussionsveranstaltung ist der Frage nachgegangen, welche Orte und Ereignisse in Österreich für die Roma-Communities präsent und dadurch identitätsstiftend sind. Der Internationale Roma-Tag soll an den ersten weltweiten Roma-Kongress am 8. April 1971 in London erinnern, als die erste internationale Vertretungsorganisation der größten europäischen Minderheit gegründet wurde. Ein Beitrag von Dalibor Hýsek.

„Romane Thana“ - Lebensorte der Roma
In der gleichnamigen multimedialen Ausstellung wird das Publikum an Orte eingeladen, die für die Roma, Sinti und Lovara in Österreich eine entscheidende Rolle spielen. Der Ausstellungsbogen spannt sich weit zurück in die jahrhundertelange Verfolgungsgeschichte der Volksgruppe: über die NS-Zeit, der Verhöhnung der Opfer in der zweiten Republik, bis in die Gegenwart. Der Idee von Romane Thana folgend, führen uns der Obmann des burgenländischen Roma-Vereins Hans Baranyai, Marion Dworzack, Alexander Sarközi und der Musiker Harri Stojka an Orte von hohem emotionalem Wert für sie, die zugleich belegen, dass Roma, Sinti und Lovara seit Jahrhunderten Bestandteil der österreichischen Wirklichkeit sind. Ein Bericht von Sabina Zwitter.

Der „Teufelsgeiger“ Zipflo Weinrich
Als Profi-Fußballer machte er bereits in seiner Jugend auf sich aufmerksam. Doch richtig berühmt wurde Zipflo Weinrich als begnadeter Musiker. Heute zählt er zu den besten Jazz-Geigern Europas. Aufgrund einer Verletzung musste das Mitglied einer Sinti-Familie die Sportlerkarriere Anfang der 1980er Jahre aufgeben.
Seither hat Weinrich sein Leben der Musik gewidmet. In seinem letzten Album „Zipflo Weinrich in Los Angeles“ begleiten den „Teufelsgeiger“ namhafte Musiker wie der Grammy-Preisträger Frank Gambale und der US-Amerikanische Soul-Sänger und Songwriter Philipp Ingram. Nadine Rosnitschek hat mit dem Ausnahmemusiker gesprochen.

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